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Begriff Glossar
AktivAktiv (Tätigkeitsform) und Passiv (Leidensform) sind die beiden Handlungsrichtungen (Diathesen), die das Verb in der deutschen Sprache (und ebenso in der englischen und in den romanischen Sprachen) einnehmen kann.
 
AktivitätAktivität ist das Gegenteil von Passivität und bezeichnet eine Tätigkeit. Sie hat die Eigenschaft auf die Umwelt einzuwirken und sie zu verändern, als Ursache eine Wirkung hervorzurufen – siehe Arbeit.
 
AlternativeEine Alternative ist die Entscheidung zwischen zwei (oder mehreren) Möglichkeiten, sowie die Möglichkeit zwischen zwei (oder mehreren) Dingen zu wählen. Außerdem bezeichnet Alternative auch eine andere Möglichkeit als solche. Der Begriff wird auch enger definiert, reduziert auf eine Wahl zwischen nur zwei Möglichkeiten, im Sinne einer Entweder-Oder-Entscheidung. Diese Definition basiert auf dem Lateinischen alter (der zweite von zweien).
 
AntwortenEine Frage ist eine Äußerung, mit der der Sprecher/Schreiber eine Antwort zwecks Beseitigung einer Wissenslücke herausfordert. Die Antwort ist ein Satz, der die Leerstelle ausfüllt, die in einer Frage stets enthalten ist. Die Begriffe Frage und Antwort bilden ein Begriffspaar. Die Linguistik bestimmt Fragen als Sprechakte, speziell als illokutive Akte, die Wissenstransfer bezwecken. Fragen werden in der Form von Fragesätzen verschiedenen Typs geäußert; Sätze, die der Form nach Fragesätze sind, verfolgen aber oft auch andere Ziele wie die Aufforderung.
 
ArztEin Arzt (v. griech.: αρχίατρος archíatros = der Oberheiler, Leibarzt; zu archiater (latinisiert)) beschäftigt sich mit der Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen (Patientenversorgung). Die Vielfalt der Krankheiten und ihrer Behandlungsmöglichkeiten hat zu einer Aufgliederung der Humanmedizin in eine große Anzahl von Fachgebieten und Subspezialisierungen geführt (siehe: Liste medizinischer Fachgebiete). Die Zahnmedizin nimmt eine Sonderstellung ein. Die germanische Bezeichnung für den Heilberuf (althochdeutsch lâchi) ist beispielsweise im schwedischen läkare, im englischen leech (Blutegel) oder im Familiennamen Lachmann erhalten. In vielen fachsprachlichen Komposita taucht das ursprüngliche griechische Wort (γ)ιατρός bzw. die ältere, gelehrtere Form ιατήρ auf: iatrogen - durch ärztliches Handeln verursacht, der Psychiater - der Seelenarzt etc. Die Funktion des Arztes bzw. des Heilers ist eine der ältesten der Menschheit. Geschichtlich gesehen entstand der Arztberuf aus dem Stand der Heilkundigen[2], die schon bei den Priestern des Altertums zu finden sind. Ärzte unterliegen einer staatlichen Überwachung der Zulassung (Approbation in Deutschland, s. u. in anderen EU-Ländern) und u. a. dem Arztwerberecht, welches weitgehende Einschränkungen in der Publikation und Veröffentlichungen bedeutet. Ärzte haften ihren Patienten zwar nicht auf Erfolg ihres Handelns, können ihnen aber unter dem Gesichtspunkt der Arzthaftung zum Schadenersatz verpflichtet sein. Strafrechtlich sind ärztliche Eingriffe der Körperverletzung gleichgesetzt, die nur dann nicht strafbar ist, wenn das Einverständnis der behandelten Person vorliegt und die Handlung auf dem Stand des aktuellen medizinischen Wissen vorgenommen wird.
 
Aufgestiegene Meister1 SANDANA Inkarnierte als Jesus und war der Hauptkommandant der Flotten ASHTARS. Dies ist ein echtes Photo, das am 1.Juni 1961 in Chichen Itza (Mexiko), von Dr. Steinbeck – einer der 30 Archeologen, die zu jener Zeit dort tätig waren, aufgenommen wurde. 2 SANANDA Jesus – medial gemalt 3 SANANDA Turiner Grabtuch 4 SANANDA erschienen in Krakau / Polen 1930 5 SANANDA und ST. GERMAIN Jesus übergibt St. Germain das Wassermannzeitalter 6 ST. GERMAIN Führer des neuen Zeitalters Leiter des 7. Strahls der violetten Flamme der Transformation Inkarnationen u.a. als Columbus, Graf St.Germain und C.Rosenkreuz 7 MARIA Inkarnierte als Mutter Maria – echtes Photo 8 MARIA gemalt 9 KUTHUMI Echtes Photo – Weltenlehrer und früher Leiter des 2. Strahls Inkarnierte als Pythagoras, Franz von Assisi, Koot Hoomi Lal Singh und als Johannes der Apostel. 10 KUTHUMI hier gemalt 11 LANTO früher Leiter des 2. goldenen Strahls, arbeitet mit KUTHUMI 12 EL MORYA Chohan oder Leiter des 1. blauen Strahls, Chef der Grossen Weissen Bruderschaft inkarnierte als König Melchior & El Morya Khan 13 EL MORYA dito 14 PAUL DER VENEZIANER Maha Chohan, Leiter der Leiter der 7 Strahlen Inkarnierte als Paul der Venezianer 15 LORD GAUTAMA Herr der Welt, inkarnierte als Gautama Buddha 16 KONFUZIUS Chohan des 2. goldenen Strahls der Weisheit 17 LORD MAITREYA Weltenlehrer Inkarnierte als SHRI KRISHNA und Autor der Bhagavad Gita 18 ASHTAR Kommandant d. Ashtar-Kommandos, Kommandant d. intergalaktischen Flotte steht unter direkter Führung SANANDAS 19 ASHTAR stilisierte Zeichnung 20 HILARION Leiter des großen Zentralcomputers der geistigen Hierarchie Chohan des 5. grünen Strahls der Heilung - inkarnierte als Paulus 21 KORTON Leiter des großen Zentralcomputers auf dem Mars, Kommandant der Adler-Flotte des Ashtar-Kommandos, spezialisiert auf mentale Telepathie 22 SANAT KUMARA Erdlogos – Meister der Venus 23 MONKA Repräsentant der Erde bei galaktischen Konferenzen, Beschützer der Erde und Meister des Mars inkarnierte als VIRACOCHA, Inka-Zivilisation 24 ZOSER Meister der Heilung Ägyptischer Pharao & Miterbauer der Pyramiden 25 KWAN YIN chinesische Mutter Maria, Meisterin der Gnade 26 KWAN YIN dito 27 MADANA MOHANA Göttin der Liebe, Meisterin von Hawaii 28 NADA Leiterin des 6. rubinroten Strahls der Liebe und Hingabe 29 AEOLUS Sektorkommandant des Aeolus-Kommandos im 12. Sektor des Kosmos 30 SOLTEC Kommandant der wissenschaftlichern Flotten des Ashtar-Kommandos Hüter der Technik der Sonne von Alpha Centauri 31 VOLTRA Psychologe des Kosmos 32 KLA-LA kosmischer Wissenschaftler & Erbauer von Pyramiden 33 MERKU Kommandant der Raumschifflotte „Galaktika“ vom Planet Alcorn 34 KUMAD alter Hüter der Archive der Erde, Übersetzer alter Schriften 35 HATONN Hüter der Archive der Galaxie und vom Planet Hatonn 36 ALEPH kosmischer Kommandant 37 SUTKO Reisender durch die Universen, Detektiv & Hüter der kosmischen Gesetze 38 BALLERIAN Erfinder der Raumschiffe, Ingenieur und Pilot 39 ESOLA Ingenieur der Raumschiffe, Meister der magnetischen Wellen, Kommandant des Raumschiffes Nr. 77 40 CHA-ARA Meister des „ewigen Lebens“, Schöpfer der 1. Rose, Sohn von KWAN YIN 41 LADY CLARTON Hoher Ausdruck des Liebesprinzips vom Planet Clarton 42 VENAJOA Raumschwester von der Venus, an Bord des Schiffes Janus 43 LOVE STAR Raumschwester, Verkörperung der Liebe, ihr Abbild hängt im Tempel vom Grand Teton – Rocky Mt.-Raumfahrtbasis 44 LADY CRYSTAL 5. Strahl – Meisterin der Kristalle Hüterin der Kristall- und Smaragdtempel & Dualseele von LORD VISTA 45 YUMINALE Raumschwester von Alpha Centauri 46 SOKKA Raumbruder – arbeitet auf einer Basis um den Jupiter 47 RIGEL Raumbruder vom Planet Saturn 48 WOODOK Raumschiffkommandant des Schiffes „Kristallglocke“ 49 ITHAKAR Raumschiffkommandant des Schiffes „Kristallglocke“ 50 AWAANA Kommandantin des Raumschiffes „Licht“ von der Sonne 51 ADONIESIS Chef der Interdimensionalen Basis in Eldorado & Süd-Amerika Koordinator vom Goldenen Lichtprogramm 52 ELYS Meister der Venus 53 HELIOS Gott der Zentralsonne 54 EOLIA Großes Wesen der Zentralsonne auf der Erde bekannt als ST. GERMAIN – Meister der violetten Flamme 55 SERAPIS BEY Chohan des 4. weißen Strahls höchster Seraphim der Zentralsonne & Herrscher der Bey inkarnierte als König Balthasar, hütet die Flamme des Aufstiegs 56 CASSIEL Erzengel 57 GABRIEL Erzengel – Hüter des neuen Zeitalters 58 MICHAEL Erzengel – Beschützer & Verteidiger, hält das blaue Lichtschwert 59 RAUMBRÜDER von links nach rechts: ALAR, STARUS, ASHTAR & zwei Raumschwestern 60 ENDE DER AERA von links nach rechts: MARIA, ENOCH, ADONIESIS & ASHTAR Transformation des Planeten Erde u. Weg der Wesen, die für die 4. Dimension bereit sind
 
AusbildungAusbildung umfasst die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen an einen Auszubildenden oder Studenten durch eine ausbildende Stelle. Im Unterschied zum umfassenderen Begriff der Bildung verfolgt die Ausbildung praktische Absichten. Ihre pädagogische Zielsetzung liegt weniger in der allgemeinen und persönlichen Entfaltung, sondern vielmehr in der standardisierten Vermittlung von anwendbaren Fertigkeiten, die zumeist der gewerblichen Berufsausübung dient.
 
BehandlungDie Behandlung bzw. Therapie (griech. θεραπεία „[Gottes-]Verehrung“) bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel des Therapeuten ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion. Verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung einer Krankheit werden oft als Therapieoptionen bezeichnet. Die Therapeutik (θεραπευτική, entsprechendes substantiviertes griechisches Adjektiv) ist in der modernen Auffassung die Lehre von den Heilverfahren, die sich mit den verschiedenen Therapieformen, ihrer Wirkungsweise und ihrem Anwendungsspektrum beschäftigt. Therapie teilt sich in: * Die allgemeine Therapie, die sich am Gesamtzustand des Patienten orientiert * Die spezielle Therapie, die auf konkrete Details der Behandlung eingeht
 
BeinwellDie Beinwell-Arten wurden schon in alter Zeit als Heilkraut verwendet. Ihr Name leitet sich von ihrer Anwendung bei Beinverletzungen ab. Besonders bei offenen Wunden, aber auch bei Verletzungen von Bändern, Sehnen oder Knochen wurde den Pflanzen Heilwirkung zugeschrieben. Im Werk der Hildegard von Bingen ist der Beinwell unter dem Namen Consolida beschrieben, was auf die unterstützende Wirkung beim Zusammenwachsen (lat.: consolidare) von Beinverletzungen hindeutet. Diese Bedeutung ist auch in die wissenschaftliche Bezeichnung der Gattung Symphytum eingegangen. Als Heilpflanze wird besonders der Echte Beinwell (Symphytum officinale) eingesetzt und auch in Kräutergärten angebaut. Die Heilwirkung ist vor allem auf den Inhaltsstoff Allantoin zurückzuführen, der heute auch in der Kosmetik zahlreiche Anwendungsgebiete gefunden hat. Allantoin bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus und der Zellbildung, was in der alten Heilkunde vor allem bei der Behandlung von Unterschenkelgeschwüren genutzt wurde. Es hat jedoch keine antiseptische Wirkung
 
ChakrasMit Chakra (Sanskrit wörtl: Rad, Diskus, Kreis) werden im tantrischen Hinduismus, im tantrisch-buddhistischen Vajrayana, im Yoga, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in einigen esoterischen Lehren die postulierten subtilen Energiezentren zwischen dem Körper und dem subtilen Körper (vgl. Astralleib) des Menschen bezeichnet. Diese werden durch subtile Energiekanäle verbunden. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiekanälen im Körper. Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers. Diese werden durch den angenommenen Energiekanal Sushumna verbunden, durch den auch die Kundalini-Kraft aufsteigt. Es ist zu beachten, dass die verschiedenen Lehren und Schulen bezüglich Details wie Anzahl und genauer Lokalisation der Chakren variieren. Qualität der einzelnen Chakren: 7. Spiritualität, Bewusstheit, universelles Bewusstsein, höchste Erkenntnis 6. Wahrnehmung, Intuition, Erkenntnis, Willenskraft 5. Ausdruck, Kommunikation, Inspiration, Offenheit 4. Beziehung, Liebe, Mitgefühl, Herzenswärme, Heilung 3. Wille, Macht, Persönlichkeit, Weisheit, Verarbeitung (Erlebnisse, Gefühle) 2. Sexualität, Gefühle, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Erotik 1. Überleben, Instinkte, Urvertrauen, Stabilität, Durchsetzungsfähigkeit
 
DeutschlandDeutschland ist ein Staat in Mitteleuropa. Als Bundesstaat wird die Bundesrepublik Deutschland aus den 16 deutschen Ländern gebildet und stellt die jüngste Ausprägung des deutschen Nationalstaates dar. Die Länder gliedern sich gemäß dem Verfassungsprinzip der kommunalen Selbstverwaltung in kommunale Gebietskörperschaften. Bundeshauptstadt ist Berlin. Gemäß ihrer Verfassung versteht die Bundesrepublik sich als soziale, rechtsstaatliche und föderale Demokratie. Sie ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und mit über 82 Millionen Einwohnern deren bevölkerungsreichstes Land. Ferner ist Deutschland unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD, der NATO, der OSZE und der Gruppe der Acht (G8). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, nach den Vereinigten Staaten und Japan.
 
DiplomDas Diplom ist: Eine mit Unterschrift und Siegel beglaubigte Urkunde. Quelltext von Wikipedia
 
DüfteAls Duft (ahd. duft = Dunst; Nebel) bezeichnet man * einen harmonischen, wohlriechenden Geruch. * für Tiere ist es eine Marke um Signale zu geben oder Reviergrenzen zu kennzeichnen. Duft nennt man auch die weisslich/bläuliche Wachsschicht, die reife Trauben überzieht, die Traube ist dann "beduftet", siehe auch Weintraube Duft ist auch ein Ortsteil der Gemeinde Samerberg im Landkreis Rosenheim, siehe Duft (Samerberg)
 
EdelsteineEdelsteine sind Minerale, welche im Allgemeinen als schön empfunden werden und als Schmuck Verwendung finden. Zu den Schmucksteinen werden vor allem Edel- und „Halbedelsteine“ in Schmuckqualität gezählt, aber auch andere Steine, wie beispielsweise Bernstein, Pechkohle oder relativ kleine und formschöne Fossilien. Der Handel zählt außerdem Perlen und Korallen zu den Schmucksteinen. Die Lehre von den Schmuckstücken (Gemmen) und Schmucksteinen wird als Gemmologie bezeichnet. Edelsteine Auswahl facettierter Schliffformen Edelsteine sind Schmucksteine, die folgende drei Kriterien erfüllen: * Seltenheit * Härte > 7 * Transparenz Bekannte Edelsteine sind beispielsweise Diamant, Rubin, Saphir, Smaragd und Opal. Meist werden Edelsteine heute zu kristallähnlichen Formen geschliffen, um die Lichtreflexion und den Glanz zu erhöhen, aber auch um dem Mineral eine ansprechende Form zu geben. Bei in Brillantschliff geschliffenen Diamanten spricht man von Brillanten. Allgemein werden geschliffene Edelsteine auch als Juwelen bezeichnet. Als Halbedelsteine bezeichnete man früher seltene Minerale, die sich durch ihre Schönheit auszeichnen, im Gegensatz zu den Edelsteinen aber wesentlich häufiger in der Natur vorkommen. Sie sind meist nicht so hart und weniger wertvoll als Edelsteine. Heute spricht man ausschließlich von Edelsteinen oder von Schmucksteinen. Der Begriff Halbedelsteine ist veraltet und sollte in der Mineralogie/Gemmologie nicht mehr angewendet werden. Er suggeriert eine gewisse Minderwertigkeit, die tatsächlich aber nicht vorhanden ist.
 
EngelEin Engel ist in vielen Religionen ein Wesen, das Gott oder den Göttern zur Seite steht, aber von ihnen unterschieden wird. Der Ausdruck „Mal'ach“ für Engel wird erstmals in Kapitel 19 von Genesis verwendet, in der Erzählung der Flucht Lots aus Sodom. Engeldarstellungen sind jedoch schon deutlich älter. In der religionswissenschaftlichen Darstellung werden Engel als Wesen der jüdischen, christlichen und islamischen Mythologie gedeutet.
 
ErgebnisseErgebnis ist: * das Ende eines Prozesses, eines Ablaufes von Handlungen, Aktivitäten (z. B. Ende des Baues eines Hauses) und geistigen Prozessen (z. B. das Denkergebnis - die Erlangung einer Problemlösung) in einer bestimmten Zeit. * allgemein das Produkt aus Überlegungen/Ausarbeitungen, z. B. ein Resultat. * in der Mathematik das Resultat einer Berechnung. * in der Physik erhält man nach der Durchführung eines Versuchs ein Ergebnis. * in der Stochastik das Resultat eines Zufallsexperiments: Elementarereignis. * in der Wirtschaft resultiert das Ergebnis aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
 
ErkenntnisIn einer ersten Annäherung kann man Erkenntnis als den Prozess und das Ergebnis einer durch Einsicht oder Erfahrung gewonnenen Kenntnis bezeichnen. Der Begriff der Erkenntnis ist einer der Grundbegriffe der Philosophie. Er lässt sich nicht auf andere bekanntere oder übergeordnete Begriffe zurückführen und ist ohne Selbstbezug (Zirkel) nicht definierbar. Sein Verständnis muss deshalb aus einer erläuternden Begriffsanalyse (Explikation) und durch Bestimmung der gebräuchlichen Verwendung anhand von Beispielen gewonnen werden. Der Begriff der Erkenntnis bezeichnet das Ergebnis (das Erkannte) und den Prozess des Erkennens (den Erkenntnisakt). Erkenntnis beinhaltet immer die Beziehung zwischen einem erkennenden Subjekt und etwas Erkanntem (Objekt). Erkenntnis kann sich ebenso auf einen Sachverhalt wie auf einen Prozess beziehen. Je nachdem, ob eine Erkenntnis unmittelbar gewonnen wird oder ob sie durch eine indirekte Information entstanden ist, spricht man von der unmittelbaren (intuitiven) oder von der mittelbaren (diskursiven) Erkenntnis. Quelltext von Wikipedia
 
ErlaubnisAls Erlaubnis oder Genehmigung wird ein Verwaltungsakt bezeichnet, mit dem das grundsätzliche Verbot eines Verhaltens im Einzelfall aufgehoben wird. Dabei unterscheidet die deutsche Rechtslehre die beiden Fallgruppen der Kontrollerlaubnis und der Ausnahmebewilligung. Quelltext von Wikipedia
 
ErzengelAls Erzengel werden sowohl in der Bibel (inkl. der deuterokanonischen Bücher) als auch im Koran ein oder mehrere Engel bezeichnet, die eine herausragende Rolle spielen.
 
Erzengel CamaelSein Name bedeutet „Gott ist mein Ziel“. Als Herr des Krieges und des Mars, des Planeten der feurigen Leidenschaft, spielt er in der Überlieferung der Engel eine zwiespältige Rolle, denn ihm werden sowohl düstere als auch lichte Charakter- eigenschaften zugeschrieben. Er ist ein großer Lehrer und Beschützer und verleiht uns die Tapferkeit und Bestimmtheit, um alle Hindernisse zu überwinden. Camael wird als große Gestalt in Rot, die grüne Funken sprüht, gesehen.
 
Erzengel GabrielNach christlicher und jüdischer Auffassung ist er der Vorsteher der Cherubim und Seraphim. Er wird in der katholischen Kirche mit einer Lilie dargestellt, als Verkünder der Geburt des Johannes an Zacharias oder des Jesus an Maria. Nach katholischer Auffassung im Norden vor Gottes Thron. Nach islamischer Auffassung ist er der Überbringer des Korans und wird Heiliger Geist genannt (روح القدس Ruh al-Qudus), zudem gilt er als der „Botschafter“ zwischen Gott und den Propheten, seine Aufgaben sind jedoch für diese Welt beendet, nachdem der letzte Prophet (Mohammed) ja schon gekommen ist. Nach urchristlicher Auffassung ist Gabriel der Herrscher über Wasser und über das Prinzip des Flüssigen. Er regiert außerdem die Welt der Gefühle, der Emotionen und das Unterbewusstsein. Seine Farbe ist blau in allen Schattierungen.
 
Erzengel JophielEr ist der Engel der Erleuchtung, Weisheit und Beständigkeit. In seinem Wesen liegt die Weisheit und die aufopfernde Geduld, die sich dann stets bemerkbar macht, wenn man sich dazu bereitgefunden hat, dem Dasein neue Impulse zu geben und damit eine Richtungsveränderung vor zunehmen, die mitunter unerreichbar erscheinen mag, weil sie weit über dem für uns Erreichbaren zu liegen scheint. Mit seiner leuchtenden Fackel stellt er sich auch stets hilfreich neben Verleumdete und Hintergangene, die in sich mit tiefster Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu kämpfen haben.
 
Erzengel MichaelNach christlicher Auffassung wird der Engel Michael den Drachen (Satan) aus dem Himmel stürzen (Offb 12,7-9 EU) und wurde nach dieser Tat zum Erzengel erhoben. In der katholischen Kirche wird er mit einem flammenden Schwert dargestellt. Nach christlicher Auffassung ist seine Farbe rot in allen Schattierungen. Er erschafft Feuer und Wärme und gibt dem Blut seine Qualität. Nach katholischer Auffassung befindet er sich im Osten vor Gottes Thron. Sein Element ist das Feuer, was das flammende Schwert und auch seine Farbe Rot erklärt. Im Islam hat dieser Engel die gesamten Naturgewalten in seiner Hand, somit ist er Herr über Wind, Wasser, Feuer und Erde.
 
Erzengel RaphaelIm Urchristentum ist Raphael der Genosse von Michael und Gabriel; seine Farbe ist grün. Er wird in der katholischen Kirche als Pilger, mit Stab, Flasche und Fisch dargestellt, häufig zusammen mit Tobias (vgl. Buch Tobit). Ihm unterstehen die Winde, durch die er heilende Kräfte beherrschen soll. Raphael wird namentlich in Tob 3,16 EU genannt, wo er eine wichtige Rolle spielt und von Gott als Helfer an die Seite der Gläubigen gesandt wird. Nach evangelischer und evangelikaler Sicht werden die deuterokanonischen Schriften, zu denen das Buch Tobit gehört, als apokryphe Bücher nicht zur Bibel gezählt. Damit finden sich nach dieser Sicht keine biblischen Belege, dass Raphael ein Erzengel ist. Nach den Lehren des Islam wird dieser Engel am Jüngsten Tag sein Horn blasen, um Sterben und Wiederauferstehung einzuläuten.
 
Erzengel UrielSein Name bedeutet „Feuer Gottes“ oder „Gott ist mein Licht“ und kommt aus dem Hebräischen. Er ist der Engel der Prophezeiung und Offenbarung. Uriel ist dem Element Erde zugeordnet und gilt als der Engel, der den Menschen göttliche Geheimnisse offenbart. Sein Zeichen ist der zuckende Blitz und er wurde ausgesandt, um Noah vor der drohenden Sintflut zu warnen. Er kann blitzartig Inspirationen und Erkenntnisse vermitteln. Die Energie Uriels ist für alle interessant, die auf der Suche nach ihrem ‚inneren Licht’ sind. Wenn man gefährdet ist, in dunkle Stimmungen zu geraten, oder wenn Schicksalsschläge das Leben verdunkelt haben, kann die Kraft Uriels sehr heilsam sein. Er wird oft mit einem Buch oder einer Schriftrolle, den Symbolen für die Gesetze Gottes, abgebildet. Uriel repräsentiert einen der wichtigsten Engelaspekte: Er verbindet den Menschen mit dem göttlichen Licht.
 
Erzengel ZadkielEr verdeutlicht mit seinem Namen das „Wohlwollen Gottes“. Zadkiel wird oft als Herr des fünften Himmels und des Chores der Fürstentümer bezeichnet. Nach der jüdischen Überlieferung war er der Engel, der Abraham am Berg Moriah in dem Arm fiel, als dieser seinen Sohn Isaak opfern wollte. Er hilft uns, das irdische Recht mit der göttlichen Gerechtigkeit in Einklang zu bringen, und ist der Schutzpatron der Rechtsanwälte und Richter. Bildlich wird er als königliche Gestalt in Lila und Purpur mit einer Aura oder Flügeln in strahlendem Königsblau dargestellt.
 
EssenzenEssenz (lat. essentia von esse „Sein“) bezeichnet im Gegensatz zur Existenz (Dasein) das Wesen einer Sache. Der Begriff bedeutet * in der Philosophie als Übersetzung des griechischen Wortes ousia nach der Wesenslehre von Aristoteles das Wesen eines Dings. In der Scholastik war die Unterscheidung von Essentien als dem Wesen der Eigenschaften und Akzidentien als den Eigenschaften eines Dings selbst bedeutsam. Thomas von Aquin verwendete den Begriff teilweise synonym mit Quidditas (Washeit) einer Sache, also der zweiten Substanz einer Sache in den Kategorien des Aristoteles. In der modernen Philosophie bildete sich der Gegensatz von Essentialismus und Existentialismus heraus. * in der Alchemie (vergleiche Quintessenz) etwa das Gleiche wie Konzentrat; zum Beispiel ist Essigessenz ein Gemisch aus Essigsäure und Wasser, das gegenüber gewöhnlichem Essig einen niedrigeren Wasseranteil aufweist. * in der Biologie (Medizin) lebensnotwendige Bedingungen für einen Organismus. So bezeichnet man z.B. mit dem Terminus “essentielle Fettsäuren“ diejenigen Fettsäuren, die ein bestimmter Organismus nicht selbst herstellen kann. * in der ursprünglich auf Edward Bach zurückgehenden Bach-Blütentherapie die Blütenessenz, eine Lösung aus Wasser und Alkohol, die durch Sonnenlicht oder andere Methoden Energie bzw. Schwingung von Blüten übertragen soll.
 
FarbenFarbe ist „diejenige Gesichtsempfindung eines dem Auge des Menschen strukturlos erscheinenden Teiles des Gesichtsfeldes, durch die sich dieser Teil bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge von einem gleichzeitig gesehenen, ebenfalls strukturlosen angrenzenden Bezirk allein unterscheiden kann.“ Damit sind sonstige optische Wahrnehmungen wie Struktur (Licht-Schatten-Wirkungen), Glanz, Rauigkeit vom Farbbegriff getrennt.
 
ForschungForschung ist die methodische und systematische Suche nach neuen Erkenntnissen und ihre systematische, nachvollziehbare Dokumentation nach wissenschaftlichen Normen. Sie wird sowohl im wissenschaftlichen als auch im industriellen Rahmen betrieben.
 
FrequenzMit Frequenz (lat. frequentia, Häufigkeit), Formelzeichen f (technisch) und ν (ny, physikalisch), bezeichnet man die Anzahl von Ereignissen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Meist sind diese regelmäßig wiederholte Ereignisse, also Ereignisse mit festem Zeitabstand voneinander, der Periode oder Schwingungsdauer. Die Frequenz ist der Kehrwert der Periode. Ihre Dimension ist 1/Zeit.
 
Fünf ElementeDie Fünf-Elemente-Lehre untersucht die Gesetzmäßigkeiten, nach denen dynamische Prozesse (Wandlungen) im Bereich des Lebendigen ablaufen, betont also Werden, Wandlung und Vergehen. Die Fünf-Elemente-Lehre prägt die chinesische Philosophie und ist ferner von großer Bedeutung im Shiatsu, Feng Shui, Taijiquan, Xingyiquan, Qigong, dem Ayurveda, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Akupunktur und der Polarity-Therapie nach Randolph Stone. Im Buddhismus gibt es ebenfalls eine Lehre der Fünf Elemente, die sich aber von der daoistischen unterscheidet. Der Buddhismus kennt die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Leere. In der griechischen Philosophie gab es eine Vier-Elemente-Lehre mit den Aspekten Luft, Feuer, Wasser und Erde, die teilweise noch um ein fünftes Element, nämlich den Äther als Quintessenz, erweitert wurde.
 
GalgantDer Galgant ist ein Verwandter des Ingwers, der in Asien heimisch ist. Schon Hildegard von Bingen liebte und empfahl den scharfen Wurzelstock des Galgants zur Stärkung der Verdauung. In Asien ist der Galgant ein beliebtes Gewürz und wird auch in der Heilkunde verwendet. Der Name "Galgant" wird übrigens für vier verschiedene Pflanzenarten aus der Ingwerfamilie verwendet. Gemeinsam ist allen, dass sie scharf sind und die Verdauung stärken. Steckbrief Heilwirkung: entzündungshemmend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Gallensaft fördernd, Menstruations fördernd, wissenschaftlicher Name: Alpina officinarum, Alpinia galanga englischer Name: Chinese Ginger Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
 
GallensteinEin Gallenstein ist ein festes, kristallisiertes Ausfallprodukt der Galle (Gallenflüssigkeit). Gallensteine entstehen durch ein Ungleichgewicht löslicher Stoffe in der Galle. Psychosomatik: Verbitterung, harte Gedanken, Stolz, Partnerschaft usw.
 
GeistheilerGeistheiler (Synonyme: Geistige Heilung, Geistheilung, paranormale Heilung) bezeichnet verschiedene religiöse, magische oder esoterische Methoden zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Eine Wirksamkeit, die über den Placeboeffekt hinausgeht, ist nicht nachgewiesen.
 
Geistiges HeilenGeistiges Heilen (Synonyme: Geistige Heilung, Geistheilung, paranormale Heilung) bezeichnet verschiedene religiöse, magische oder esoterische Methoden zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Beispiele für solche Methoden sind Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen, Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Fernheilung, Heilenergetik, Schamanismus, Reiki, Prana-Heilung. Eine Wirksamkeit von Geistheilungen jedweder Form ist nicht nachgewiesen. Kritisiert wird an der Technik vor allem die Tatsache, dass sie kranke Menschen ausnutzen und ihnen unrealistische Heilungserfolge versprechen. Weiterhin werden die teilweise horrenden Honorare kritisiert, die von todkranken Menschen für eine „Heilung“ bezahlt werden. Religiös-magische Vorstellungen über die heilende Wirkung von göttlichen oder anderen übernatürlichen Kräften lassen sich bis in die Frühzeit der Medizingeschichte zurückverfolgen. Klassische Beispiele aus dem westlichen Kulturkreis sind der Asklepios-Kult bei den Griechen sowie der Heiligenkult und der Exorzismus im Christentum. Bekannte Geistheiler 1680/81 wirkte in Husum der bankrotte Kaufmann Jonas Trellund aus Ripen, der sich Johann Thamsen nannte, mit großem Erfolg als Gebetsheiler, was damals im In- und Ausland viel Aufsehen erregte. Der Ruf Harry Edwards, der durch Demonstrationen angeblich erfolgreiche Heilungen zeigen konnte, verbreitete sich seit den1940er Jahren in alle Welt. Er organisierte die „Geistheilung“ als Erster auch in einem Verband. Im deutschsprachigen Raum war Bruno Gröning in den 1950er Jahren ein bekannter „Geistheiler“. In den 90ern des letztes Jahrhunderts machte sich Erika Bertschinger („Uriella“), als angebliche Geistheilerin einen Namen. Unter anderem wollte sie in direktem Kontakt mit Jesus stehen und prophezeite einen genau datierten Weltuntergang.
 
GenmanipulationAls Gentechnik bezeichnet man jene Methoden und Verfahren der Biotechnologie, welche auf den Kenntnissen der Molekularbiologie und Genetik aufbauen und gezielte Eingriffe in das Erbgut (Genom) und damit in die biochemischen Steuerungsvorgänge von Lebewesen bzw. viraler Genome ermöglichen. Als Produkt entsteht zunächst rekombinante DNA, mit der wiederum gentechnisch veränderte Organismen (GVO) hergestellt werden können. Der Begriff Gentechnik umfasst also die Veränderung und Neuzusammensetzung von DNA-Sequenzen im Reagenzglas oder in lebenden Organismen sowie das künstliche Einbringen von DNA in lebende Organismen. Gentechnik wird zur Herstellung neu kombinierter DNA innerhalb einer Art, vor allem aber auch über Art-Grenzen hinweg verwendet. Dies ist möglich, weil alle Lebewesen einen genetischen Code benutzen, von dem nur in wenigen Ausnahmefällen leicht abgewichen wird (siehe codon usage). Ziele gentechnischer Anwendungen sind beispielsweise die Verbesserung von Kulturpflanzen, die Herstellung von Medikamenten oder die Gentherapie. Obwohl es große Gemeinsamkeiten zwischen den verwendeten Methoden gibt, wird häufig nach Anwendungsbereich differenziert: * Grüne Gentechnik bzw. Agrogentechnik - Anwendung bei Pflanzen * Rote Gentechnik - Anwendung bei Organismen mit rotem Blut (Wirbeltiere) oder Zellen aus diesen Organismen, in der Medizin und Pharmazeutik * Weiße/Graue Gentechnik - Anwendung bei Industrieprozessen, grau speziell in der Abfallwirtschaft
 
GesetzgebungDie Gesetzgebung ist die Schaffung von Rechtsnormen. Ihre Regelung gehört zu den Mindestinhalten jeder Verfassung. Die so zustande gekommenen Rechtsnormen werden von der zuständigen Verwaltung ausgeführt (siehe Verwaltungskompetenz) und gegebenenfalls durch die Rechtsprechung kontrolliert. Quelltext von Wikipedia
 
GesundheitEine viel zitierte Definition von Gesundheit ist diejenige der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946. Sie lautet: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“ Die Stärke dieser Definition ist, dass Gesundheit nicht auf körperliche Gesundheit reduziert wird, sondern auch psychische und geistige Aspekte einbezieht. Zu kritisieren ist zum einen, dass Gesundheit als Zustand und nicht als Prozess definiert wird. Zum anderen impliziert die Formulierung des „vollkommenen Wohlbefindens“, dass Unwohlsein (z. B. bei Liebeskummer) die Gesundheit grundsätzlich beeinträchtigt. Schließlich wird nicht definiert, welche Symptome Gesundheit beobachtbar machen. „Wohlbefinden“ allein kann es nicht sein, da sich auch kranke Menschen durchaus wohl befinden können. Schließlich unterstützt die WHO-Definition die gängige Glorifizierung von Gesundheit und Dämonisierung von Krankheit. Dabei üben Krankheiten für die Gesundheit oft eine wichtige Funktion aus, etwa wenn uns eine Krankheit zeigt, dass wir unser Leben gesundheitsförderlicher gestalten sollten. Aus diesem Grund werden Gesundheit und Krankheit in der nachfolgenden Definition nicht getrennt, sondern als zwei Seiten einer Unterscheidung betrachtet, die sich wechselseitig bedingen.
 
GöttlichkeitDie Göttlichkeit (lat. Divinität) ist in einigen Kulturen eine besondere Eigenschaft, die auf einem angenommenen grundsätzlichen Unterschied zwischen Göttern und Menschen beruht. Eine allgemeine oder besondere Göttlichkeit von Tierarten wurde und wird ebenfalls in einigen Kulturen angenommen. Historisch am weitesten, womöglich bis in die Wildbeuterkulturen, könnte die animistische Annahme einer Göttlichkeit bestimmter Tiere zurückreichen, so etwa der Bären bei den Kelten. Eine griechische mythische Zuerkennung von Göttlichkeit war die für Herakles nach seinem Flammentod. Die Dreifaltigkeitslehre des Christentums, der entsprechend Jesus Christus gleichzeitig ganz Gott und ganz Mensch sei, war demgegenüber ein völliger Paradigmenwechsel („den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit“). In der römischen Geschichte wurde seit Augustus die Amtsvergottung der Kaiser mit eigenen Tempeln und Priestern bis zum Amtsantritt des Constans üblich. Redensartlich ist, „göttlich“ zu sein, ein hohes Lob, z. B. für eine Sängerin - daher auch der Begriff „Diva“. Aus spöttischer Verwendung erklären sich eine Anzahl Ausdrücke wie „Göttergatte“, „Götterwetter“, „Götterspeise“ u. a. m.
 
HandlungenHandlung steht für: * Handeln, das Tun in der Philosophie * Soziales Handeln in der Soziologie * Handlung (Recht), das Tun als juristischer Begriff * Handlung (Erzählkunst), der Verlauf oder Inhalt, Plot * Laden (Geschäft), ein Lokal im Einzelhandel
 
HeilberufHeilberuf bezeichnet im weitesten Sinn einen Beruf, der sich mit der Behandlung von Krankheiten und Behinderungen auseinandersetzt. Im engeren Sinn sind die akademischen Heilberufe (Arzt, Zahnarzt, Psychotherapeut, Tierarzt und Apotheker) gemeint, deren Angehörige in Berufskammern organisiert sind. Erweitert wurde der Begriff zunächst auf Berufe im Bereich der Psychologischen Psychotherapie, der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie der Musiktherapie und Kunsttherapie und anderen psychotherapeutischen Heilberufen. Listen von „speziellen Heilberufen“ umfassen mehr als 50 verschiedene Berufsbezeichnungen. Der Beruf des Heilpraktikers umfasst eine medizinische Tätigkeit mit bestimmten, gesetzlich festgelegten Einschränkungen. Hierfür ist keine Ausbildung erforderlich, es muss eine amtsärztliche Prüfung nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) abgelegt werden. Die Berufe Gesundheits- und Krankenpfleger, medizinische Fachangestellte, Physiotherapeut, Hebamme, Masseur und medizinischer Bademeister, Logopäde, Ergotherapeut werden Medizinalfachberufe genannt und gehören zu den Heilhilfsberufen. Die Berufsbezeichnungen sind geschützt. Prüfungen werden staatlich überwacht.
 
HeilerHeiler sein, bedeutet frei sein von Denkstrukturen und Abläufen. Heiler ist vergleichbar mit Schwingung oder Frequenz, diese Hallung kann Wunder bewirken und Heilung geschehen lassen. Quelltext von Wikipedia
 
HeilpflanzeEine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. In der Heilpflanzenkunde (Phytopharmakognosie) unterscheidet man: * Heilpflanze, eine Pflanze, die für medizinische Zwecke verwendet werden kann * Pflanzliche Droge, eine Arznei aus rohen oder zubereiteten Pflanzenteilen * Phytopharmakon, ein Arzneimittel, das aus einer Heilpflanze gewonnen wird * Phytogener Arzneistoff, ein Stoff als medizinisch wirksame Substanz einer Heilpflanze Heilpflanze ist dabei ein relativer Begriff, der nur nach der Verwendung ungeachtet der botanischen Zugehörigkeit oder der Wuchsform verwendet wird. Jede Pflanze, für die der pharmazeutischen Biologie eine entsprechende Anwendung als Medikament bekannt ist, kann als Heilpflanze bezeichnet werden. Dabei kann es sich bei Drogen aus Heilpflanzen auch um deren Teile frisch oder getrocknet, in Form von Extrakten, Dekokten, Mazerationen usw. handeln. Heilpflanzen sind im ursprünglichen Sinne Drogenpflanzen. „Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ – Paracelsus Die Ansicht, Heilpflanzen seien harmlos und pflanzliche Mittel seien grundsätzlich milde Präparate, ist auch aus einem anderen Grund nicht richtig: So können die oft neben anderen Medikamenten eingenommenen pflanzlichen Präparate zu schädlichen Wechselwirkungen führen. Manche Pflanzen, die ursprünglich wichtige Heilkräuter waren, werden heute zu den Genussmitteln (etwa Tee, Kaffee oder Tabak), als Gewürzkräuter zu den Küchenkräutern (Pfeffer, Zimt, Basilikum, u. v. a.) gezählt oder schlicht als Nahrungsmittel (Apfel, Zitrusfrüchte) verwendet.
 
HeilpraktikerHeilpraktiker ist eine in Deutschland geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die nach dem deutschen Heilpraktikergesetz von 1939 in der jeweils geltenden Fassung eine staatliche Erlaubnis besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen. Der Heilpraktiker übt seinen Beruf eigenverantwortlich aus und zählt zu den freien Berufen im Sinne von § 18 Einkommensteuergesetz. In der Schweiz existiert ein entsprechendes Berufsbild, das im Kanton Appenzell-Ausserrhoden Heilpraktiker, im Kanton Baselland Naturarzt, in den Kantonen Graubünden, Thurgau, Schaffhausen und St.Gallen Naturheilpraktiker heißt. Im Gegensatz zu Deutschland dürfen in der Schweiz keine invasiven Eingriffe vorgenommen werden. In Österreich ist die Ausübung der Heilkunst ausschließlich den Ärzten vorbehalten, die Ausübung des Berufes des „Heilpraktikers“ sowie die Ausbildung dazu ist in Österreich durch das Ärztegesetz bzw. das Ausbildungsvorbehaltsgesetz[3] verboten und strafbar. Diese Regelung wurde bereits vom Europäischen Gerichtshof geprüft und als EU-rechtskonform bestätigt.
 
HeilsalbeEine Heilsalbe wird individuell aus verschiedenen und frischen Kräutern hergestellt. Die 5 Kräuter Salbe der Praxis71 besteht z.B. aus Ringelblume, Spitzwegerich, Beinwell, Johanniskraut und Salbei.
 
HeilungDer Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, bzw. die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung. Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein ganz werden bestimmt ist (siehe „Heil“), bezeichnet genesen (von grch.: neomai) ursprünglich ein Davongekommensein aus einer Gefahr. Klassische Heilungsbegriffe der Antike wie griech. θεραπεία „Dienst, Heilung“, lat.: curatio; sanatio, salvatio, restitutio ad integrum, oder engl.: healing (e.g. by first intention; second intention) schwingen bei einer heutigen Begriffsbestimmung immer mit. Die Heilung im heutigen Sinn umfasst körperliche, psychische und soziale Aspekte (biopsychosoziales Modell) des Menschen. Heilung in der Medizin: In der Medizin wird Heilung als Wiederherstellung des Gesundheitszustandes unter Erreichen des Ausgangszustandes (restitutio ad integrum) definiert. Bleibt ein organischer oder funktioneller Restschaden bestehen, spricht man von Defektheilung.
 
HerstellungHerstellung steht für: * die Erzeugung von Wirtschaftsgütern, siehe Produktion * eine Abteilung im Verlagswesen, siehe Verlagsherstellung
 
HexeEine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete, meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde geglaubt wurde. Zur Zeit der Hexenverfolgung wurde der Begriff Hexe vereinzelt als Fremdbezeichnung auf Frauen und Männer angewandt, die unter dem Vorwurf der Zauberei verfolgt wurden. Später setzte er sich, insbesondere in der wissenschaftlichen Untersuchung des Phänomens „Hexenverfolgung“, allgemein durch. Zur Anwendung des Begriffs auf Männer als „Hexer“ oder „Hexenmeister“ siehe Hexer.
 
Hildegard von BingenHildegard von Bingen (* um 1098; † 17. September 1179 im Kloster Rupertsberg bei Bingen) war Benediktinerin (ab 1136 Äbtissin) und gilt als erste, aber nicht typische Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters. Ihre Werke befassen sich mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Ein umfangreicher Briefwechsel mit auch harschen Ermahnungen gegenüber selbst hochgestellten Zeitgenossen und Berichte über weite Seelsorgereisen einschließlich öffentlicher Predigttätigkeit ist erhalten geblieben. Dass dies einer Frau in der mittelalterlichen Gesellschaft möglich war, lässt sich dadurch erklären, dass ihr prophetisches Selbstverständnis von ihrer Umwelt geteilt wurde. Ihre Reliquien werden in Eibingen aufbewahrt.
 
InformationenInformation ist ein in vielen Lebensbereichen verwendeter Begriff. Dazu gehören die Naturwissenschaften, die Technik und der Bereich des menschlichen Handelns. In jedem Bereich erhält der Informationsbegriff eine spezifische Bedeutung. Als Gegenstand der Naturwissenschaften wird unter Information ein potenziell oder tatsächlich vorhandenes nutzbares Muster von Materie und Energieformen verstanden, das für einen Betrachter innerhalb eines bestimmten Kontextes relevant ist. Information ist das, was sich aus dem Zustand eines Systems für die Zustände anderer Systeme ableiten lässt. Als Terminus in der mathematischen Informationstheorie bezieht sich Information auf die Auftretenswahrscheinlichkeiten von bestimmten Folgen von Elementen (beispielsweise einer Folge von Buchstaben) aus einer festgelegten Menge (beispielsweise dem Alphabet). Durch diese Festlegung wird Information zu einem berechenbaren Maß für die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Ereignisse in einem technischen System. Claude Elwood Shannon (1948) konzipierte die mathematische Theorie der Information ursprünglich nicht für den Bereich menschlichen Handelns und menschlicher Kommunikation, sondern für die technische Optimierung von Übertragungskapazitäten. Im Bereich des menschlichen Handelns wird unter Information ein Wissen (genauer: das Ergebnis eines Erfahrungsprozesses) verstanden, dem in der jeweiligen aktuellen Situation Bedeutung und Geltung beigemessen wird. In diesem Zusammenhang wird die Rede von „Information“ oder „sich informieren“ mit einer Beseitigung oder Verkleinerung von Ungewissheit verbunden, die durch Auskunft, Aufklärung, Mitteilung, Benachrichtigung oder durch Kenntnis über Gegenstände und Phänomene geschieht. Bestandteil des Informationsbegriffs ist dabei häufig Wiedererkennbarkeit sowie ein Neuigkeitsgehalt. Das Wesentliche an Information ist die Eigenschaft, Veränderungen im empfangenden System hervorzurufen.
 
JadeJade (chinesisch: 玉 „Yù“) ist die mittlerweile weltweit übliche Bezeichnung von Gesteinen, gebildet überwiegend aus den Mineralen Jadeit bzw. Nephrit, die in ganz spezieller Menge und Struktur auftreten müssen, um als der beliebte Schmuckstein Jade zu gelten. In China ist Jade schon seit mindestens 5.000 Jahren in Gebrauch; mit der Zeit entwickelte sich ein regelrechter Kult darum. So galten daraus hergestellte Kunstgegenstände und Schmuck als Glücksbringer und standen hoch im Kurs. Jade war damals so zäh und widerstandsfähig wie kein anderes bekanntes Material und wurde deshalb auch für Werkzeuge und Waffen verwendet. Auch in Mittelamerika wurde Jade bereits vor Jahrtausenden zu komplexen Kunstgegenständen verarbeitet.
 
JohanniskrautSeit mehreren Jahren wird Johanniskraut häufig für leichte bis mittelschwere Fälle von Depression angewandt. Volksmedizinisch wird Johanniskraut als Tee und Tinktur auch bei Menstruationsbeschwerden und pubertätsbedingten Verstimmungen verwendet. Das Rotöl wird als Einreibemittel bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, zur Schmerzlinderung und Wundheilung nach Verrenkungen und Verstauchungen, bei Blutergüssen und Gürtelrose verwendet, kann aber auch innerlich angewandt werden. Man gewinnt es indem man Johanniskrautblüten 2 Monate lang in kaltgepresstes Oliven- oder Sonnenblumenöl einlegt, gelegentlich kräftig schüttelt und ansonsten in der Sonne stehenlässt. Diesen Vorgang nennt man Mazeration. Mit einem Ansatzschnaps aus Blüten und Kraut werden Einschlafstörungen und innere Unruhe behandelt.
 
JungbrunnenDer Jungbrunnen wie auch die Quelle der ewigen Jugend und die Quelle des ewigen Lebens sind sich oft überschneidende mythische Vorstellungen von einem Gewässer, dessen Wasser dem, der es trinkt, ewige Jugend oder ewiges Leben verheißt. Die Suche nach der Quelle der ewigen Jugend wird bereits im Alexanderroman geschildert und fand unter anderem hierüber im Orient (besonders in der syrischen Literatur, nach manchen Deutungen auch im Koran Sure 18,60-64) wie im Okzident Verbreitung. Der spanische Konquistador Juan Ponce de León suchte auf seiner Expedition nach Florida 1513 vergeblich nach dem verheißenen Jungbrunnen. Möglicherweise folgte er dabei Gerüchten von einer Insel Bimini, auf der sich ein Brunnen der Jugend befände.
 
KanalKanal sein bedeutet in der Esoterik den Empfang und die Weitergabe von Botschaften übernatürlicher Wesen. Siehe auch den Begriff „Medium „
 
KindEin Kind ist ein Mensch, der sich in der Lebensphase der Kindheit befindet. Der Begriff wird in zahlreichen Wissenschaften (zum Beispiel in der Rechtswissenschaft, Psychologie, Soziologie oder Medizin) verwandt und jeweils speziell definiert. Entwicklungsstufen: Allgemein wird in der Entwicklungspsychologie nach dem Stand der biologischen, psychischen und sozialen Entwicklung folgende Entwicklungsabschnitte unterschieden: Neugeborenes (bis 28. Lebenstag), Säuglingsalter (1. Lebensjahr), Kleinkindalter (2. und 3. Lebensjahr), frühe Kindheit (4.–6. Lebensjahr), mittlere Kindheit (7.–10. Lebensjahr) und späte Kindheit (11.–14. Lebensjahr). Daraufhin folgt die Phase der Adoleszenz.
 
Kinesiologische PraktikenVarianten Seit der Entstehung der Kinesiologie wurden verschiedene erweiterte Ansätze entwickelt. Der Muskeltest wird in verschiedenen Bereichen angewandt. Er soll nicht nur das „richtige“ Medikament für den Patienten bestimmen oder Unverträglichkeiten und Allergien diagnostizieren können, sondern auch psychische Blockaden und Probleme. Verbreitetete Varianten sind heute: Touch for Health Touch for Health wendet sich vor allem an Laien und nimmt weitere Elemente der traditionellen chinesischen Medizin, in dem Muskelgruppen Meridianen zugeordnet und somit Blockaden, Unter- und Überenergien diagnostiziert und durch das Berühren von Reflexpunkten geheilt werden sollen. Touch for Health ist die Grundlage vieler heutiger Kinesiologierichtungen. Edu-Kinestetik beschäftigt sich mit Lernschwierigkeiten und verwandten Problemen wie Hyperaktivität. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren von dem Amerikanischen Pädagogen Paul Dennison entwickelt. Dennison fiel auf, dass Schüler mit Lernschwierigkeiten durch einfache körperliche Übungen motiviert werden konnten und die Fähigkeit zu lernen sich verbesserte. Three In One Concept (3-in-1) beschäftigt sich mit psychischen Blockaden, ebenso die Psycho-Kinesiologie (PK) und die Integrative Kinesiologie (IK), die sich als Zusammensetzung aus Kinesiologie und Gesprächstherapie nach Rogers versteht. Die Angewandte Kinesiologie oder kurz Kinesiologie ist ein umstrittenes alternativmedizinisches Diagnose- und Therapieverfahren. Die Kinesiologie beruht auf der Annahme, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter Muskelgruppen manifestieren. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie zur Diagnose solcher Störungen ist der sogenannte „kinesiologische Muskeltest“. In der Kinesiologie werden Begriffe und Lehren aus der Meridian- und der Elementenlehre verwendet. So wird beispielsweise der Begriff Energie in Anlehnung an das daoistische Qi im Sinne von „Lebensenergie“ benutzt. Die Kinesiologie sieht sich selbst als eine Methode, die den Menschen in seiner „Ganzheitlichkeit“ wahrnimmt, das heißt, Befunde werden nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit emotionalen und mentalen Einflüssen und Abhängigkeiten betrachtet. Die Kinesiologie widerspricht anerkannten naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnissen. Ein Nachweis der Wirksamkeit der Kinesiologie gelang bisher nicht und gilt als unwahrscheinlich.
 
KräuterDas Kraut (von althochdeutsch krut „nutzbares Gewächs“): * ursprünglich: nützliche Pflanze, im Gegensatz zu Unkraut * süddeutsch: allgemein der Gemüsekohl (z. B. Sauerkraut, Blaukraut) * Pharmazie: Herba, unspezifisch Teile einer Heilpflanze * Landwirtschaft: der nicht verwertbare Grünanteil bestimmter Pflanzen (das Kraut der Rüben); siehe Pflanzenfasern Das Kraut, Mehrzahl Kräuter: * Krautige Pflanze, deren oberirdische Teile nicht verholzen * Staude, Gartenbau: nicht verholzende, aber meist grobfasrige krautige Pflanze * nicht ausdauernde Pflanze, umgangssprachlich: einjährige und zweijährige krautige Pflanzen * Küchenkräuter, Heilpflanzen, zum Verzehr oder als Arznei geeignete krautige Pflanze * Wildkräuter, nicht kultivierte krautige Pflanzen Kraut, kleinsprachliche Begriffe: * Sirup (Apfelkraut, Birnenkraut, Rübenkraut) * Schießpulver (altertümliche Bezeichnung, in der Jägersprache erhalten) * Krabben, Garnelen (niederdeutsch) * Kraut (Spitzname) (im Englischen) abwertender Ausdruck für Deutsche
 
LaborDas Labor (ursprünglich Laboratorium, Mehrzahl meist Labors oder auch Labore besser Laboratorien, vom lateinischen laborare = arbeiten, leiden, sich abmühen) bezeichnet einen Arbeitsplatz vor allem im Bereich der Naturwissenschaften. Im Gegensatz zum Büro wird im Labor auch praktisch gearbeitet, das heißt es werden die verschiedensten Experimente, Prozeßkontrollen, Qualitätskontrollen durchgeführt und/oder es werden chemische Materialien bearbeitet sowie chemische Produkte hergestellt (Beispiel Chemielabor). Laboratorien findet man in der Chemie, Physik, Biologie, Pharmazie und Medizin, im Ingenieurwesen und in der Photo-Technik, auch in der experimentellen Psychologie. Ein bekanntes Beispiel außerhalb der Naturwissenschaften ist das „Schlaflabor“. Die Laborausstattung hängt dabei stark von der Art der Einrichtung ab und trägt den besonderen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Sauberkeit, Verfügbarkeit von Materialien, Werkzeugen und Geräten Rechnung. In chemischen und biochemischen Laboratorien werden viele verschiedene Glasgeräte (Rundkolben, Destillationsbrücken, Kühler, Bechergläser, etc.) benötigt, mit denen Analysen und Synthesen durchgeführt werden. Zudem wird hauptsächlich innerhalb von Abzughauben (links im Bild) gearbeitet, in denen entstehende Gase oder Aerosole während der Reaktion aus der Luft abgesaugt werden, und welche den Arbeitenden bei einem Unfall vor Splittern oder spritzenden Flüssigkeiten schützen. In mikrobiologischen Labors werden außerdem Sicherheitswerkbänke verwendet, die durch geeignete Pumpen und Filteranlagen steril gehalten werden, um den Arbeitenden und seine Experimente vor dem Einfluss von Mikrorganismen zu schützen. Bedingt durch den Umgang mit gesundheitsschädlichen und brennbaren Stoffen darf in chemischen Laboratorien weder gegessen noch getrunken noch geraucht werden, zudem ist in der Regel das Tragen geeigneter Schutzkleidung (Laborkittel, geeignete sonstige Kleidung, Schutzbrille, Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk) verpflichtend. Laboratorien in der Physik verfügen meist über Anschlüsse für Drehstrom, Druckluft, sowie vom normalen Trinkwassernetz getrennte Kühlwasserleitungen. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus verschiedene meist elektronische Messgeräte, häufig auch Vakuumapparaturen sowie je nach speziellem Arbeitsgebiet weitere Geräte. Eine wichtige Art von Labor insbesondere in der Festkörperphysik ist der Reinraum, in dem durch eine spezielle Belüftungsanlage, das Tragen von Schutzkleidung und Vermeidung bestimmter Tätigkeiten eine besonders saubere, insbesondere staubfreie Arbeitsumgebung herrscht. In den Ingenieurwissenschaften werden als Labor nicht nur entsprechend ausgestattete und genutzte Räume bezeichnet, sondern auch eine Klasse von Lehrveranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen, in denen praktische Fähigkeiten und der Umgang mit bestimmten Geräten, Software o. Ä. anhand von beispielhaften Aufgabenstellungen geschult werden sollen.
 
LebenLeben ist die charakteristische, aber schwierig zu definierende Eigenschaft, die Lebewesen von toter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale sind Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.
 
LiebeLiebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Analog wird dieser Begriff auch auf das Verhältnis zu Tieren oder Sachen angewendet. Im weiteren Sinne bezeichnet Liebe eine ethische Grundhaltung („Nächstenliebe“), oder die Liebe zu sich selbst („Selbstliebe“). Im ersteren Verständnis ist Liebe ein Gefühl oder mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes („Elternliebe“) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft („Freundesliebe“) oder ein körperliches Begehren („geschlechtliche Liebe“). Auch wenn letzteres eng mit Sexualität verbunden ist, bedingt sich auch in letzterem Falle beides nicht zwingend (z. B. sog. „platonische Liebe“).
 
Maria TrebenMaria Treben, geborene Günzel (* 27. September 1907 in Saaz/Böhmen; † 26. Juli 1991 in Grieskirchen/Österreich) war eine österreichische Kräuterkundige und Autorin. Sie galt als Spezialistin auf dem Gebiet der Kräuterheilkunde und der alternativen Behandlungsmethoden in der Tradition von Sebastian Kneipp. Ihr Buch Gesundheit aus der Apotheke Gottes wurde in mehr als 20 Sprachen herausgegeben und erreichte eine Gesamtauflage von über acht Millionen Exemplaren. Maria Treben wurde als mittlere von drei Schwestern geboren. Der Vater war Eigentümer einer Druckerei, die Mutter Hausfrau. Als Maria zehn Jahre alt war, starb der Vater durch einen Unfall. Zwei Jahre später zog die Mutter mit den Töchtern nach Prag. 14 Jahre lang arbeitete Maria in einem bürgerlichen Beruf, dann heiratete sie den Ingenieur Ernst Gottfried Treben und gab ihre Berufstätigkeit auf. Die restliche Zeit ihres Lebens brachte sie neben ihrer Tätigkeit als Hausfrau und Mutter mit dem Studium und der Anwendung der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) zu. Sie praktizierte in Österreich und Deutschland. Besondere Bekanntheit erlangten Maria Trebens Schwedenkräuter oder Schwedenbitter, eine angebliche Wiederentdeckung eines Rezeptes nach dem schwedischen Arzt Dr. Samst.
 
MeditationstechnikMeditation (lat. meditatio = „das Nachdenken über“; auch in der Bedeutung „zur Mitte ausrichten“ von lat. medius = „die Mitte“) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Die Vielfalt der Meditationstechniken ist nicht überschaubar. Die Techniken unterscheiden sich nach ihrer traditionellen religiösen Herkunft, nach unterschiedlichen Richtungen oder Schulen innerhalb der Religionen und oft auch noch nach einzelnen Lehrern innerhalb solcher Schulen. In vielen Schulen werden auch abhängig vom Fortschritt der Meditierenden unterschiedliche Techniken gelehrt. Neben den traditionellen Meditationstechniken werden vor allem seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts im Westen viele von fernöstlichen Lehren inspirierte und an westliche Bedürfnisse angepasste Meditationsformen angeboten. Alle Meditationstechniken können als Hilfsmittel verstanden werden, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von gewohntem Denken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit (Erinnerungen) und der Zukunft (Pläne, Ängste usw.). Viele Meditationstechniken sollen helfen, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind. Man kann die Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen: * in die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird und * die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören. Die Einteilung bezieht sich nur auf die äußere Form. Beide Meditationsformen können geistig sowohl aktive Aufmerksamkeitslenkung als auch passives Loslassen und Geschehenlassen beinhalten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter Meditation oft nur die passive Form verstanden, so wie sie in Abbildungen des meditierenden Buddhas symbolisiert wird.
 
MedizinmannDer Schamane ruft bei seiner Tätigkeit meist ein oder mehrere "Hilfsgeister" an, die gemäß dem Jagdumfeld dieser Völker häufig in Tiergestalt auftreten sollen. Insbesondere indianische Kulturen ergänzen ihre Götter- und Geisterwelt mit einer Fülle von Hilfsgeistern pflanzlicher Natur. Zu deren Anrufung bedarf es nach Überzeugung der Ausübenden meist bestimmter Riten und Rituale, die in der Regel nur dem Schamanen bekannt sind. Häufig nimmt er während des Rituals mithilfe einer Verkleidung aus Fellen oder Masken eine Tiergestalt an. Er arbeitet oft mit Amuletten und rituellen Musikinstrumenten, meist Schlaginstrumente oder Rasseln. Auch das richtige Einatmen und Ausstoßen von Tabakrauch und das Aussprechen bestimmter Beschwörungs- oder Segnungsformeln kann bei schamanischen Ritualen eine Rolle spielen.
 
MenschDer Mensch (Homo sapiens) ist innerhalb der biologischen Systematik ein Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Die Beziehung zu anderen Lebewesen ist umstritten. Eine Gruppe sieht den Menschen unter den Lebewesen vor allem zahlreiche kognitive Fähigkeiten ausgezeichnet. Das Christentum und Aristotelische Weltbid spricht von der "Krone der Schöpfung". Diese Eigenschaften konstituieren die menschliche Kultur und Gesellschaft sowie die Fähigkeiten zur Reflexion und Transzendenz. Andere Positionen vertreten unter Verweis auf die vielen Lebewesen gemeinsame Fähigkeit zur Antizipation eines zeitunabhängigen Ich-Begriffs eine Kontinuität dieser Eigenschaften und folgern daraus eine De-Konstruktion des Menschbegriffs Früher wurden Mensch (Hominidae) und Menschenaffen (Pongidae) insbesondere aufgrund der besonderen geistigen Entwicklung des Menschen als zwei getrennte Familien betrachtet, jüngere Untersuchungen sehen jedoch zwischen beiden Gruppen ein engeres Verwandtschaftsverhältnis und stellen sie daher in eine gemeinsame Familie. Der moderne Mensch ist die einzige bis heute überlebende Art der Gattung Homo. Früher wurde für den modernen Menschen auch die wissenschaftliche Bezeichnung Homo sapiens sapiens benutzt, um zum Ausdruck zu bringen, dass der Neandertaler (früher auch Homo sapiens neanderthalensis) zu derselben Art gehörte wie der moderne Mensch. Diese Ansicht gilt heute als veraltet. Die moderne Bezeichnung lautet deshalb schlicht Homo sapiens. Sie leitet sich aus dem Lateinischen von homo „Mensch“ und sapiens „weise“ ab.
 
ModulEin Modul (Hochschule)ist eine Lehreinheit, die aus mehreren Lehrveranstaltungen zu einem gemeinsamen Teilgebiet eines Studienfachs besteht
 
NaturheilkundeDer Begriff Naturheilkunde bezeichnet ein Spektrum verschiedener Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung (Spontanheilung) aktivieren sollen und die sich bevorzugt in der Natur vorkommender Mittel oder Reize bedienen. Dazu gehören (nach einer Definition von Brauchle 1952) die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. In einem weiter gefassten Verständnis werden auch „natürliche“ Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen einbezogen. Dass diese Definition problembeladen ist, zeigen folgende Beispiele: die Impfung mit einem gentechnologisch hergestellten Heptitis-B-Impfstoff wirkt vorbeugend durch Aktivierung des körpereigenen Immunsystems oder Penicillin ist ein Stoff natürlichen Ursprungs. Zur Naturheilkunde zählt keines der beiden Beispiele trotz Erfüllung der o.g. Definitionskriterien. Die Naturheilkunde zählt heute großenteils zum Bereich der Alternativmedizin und im engeren Sinne zur Komplementärmedizin (d.h. zu den wissenschaftlich anerkannten, die Schulmedizin ergänzenden Verfahren). Als ein wichtiger Pionier gilt der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland. 1888 erschien von Friedrich Eduard Bilz mit seinem Bilz-Buch das Standardwerk der Naturheilkunde. Naturheilverfahren Zur „klassischen“ Naturheilkunde zählen im Allgemeinen die folgenden Naturheilverfahren: * Hydrotherapie und Balneotherapie (Wasseranwendungen) * Bewegungstherapie * Diätetik (Unterstützung der Behandlungen durch eine gesunde Kost und eine dem Krankheitsbild angepasste Diät) * Ordnungstherapie (ausgewogene Lebensführung im regelmäßigen Rhythmus und im Einklang mit der Natur) * Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenwirkstoffen) Oft werden auch folgende Methoden der Alternativmedizin zur Naturheilkunde gezählt: * Homöopathie * Traditionelle Chinesische Medizin * Ayurvedische Medizin * Anthroposophische Medizin Die meisten Naturheil- und alternativen Verfahren haben einen so genannten ganzheitlichen Ansatz, das heißt sie versuchen, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wobei sie den Anspruch haben, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen. Während erstere mit dem wissenschaftlichen Weltbild in Einklang stehen, basieren letztere auf eigenen Lehrgebäuden. Geschichte Im antiken, hippokratischen Verständnis wurde die Natur als Lebenskraft und als Heilkraft aufgefasst. Die Gesundung des Patienten wurde durch die Natur bewirkt, der Arzt war nur Behandler: Medicus curat, natura sanat. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Naturheilkunde von der damaligen wissenschaftlichen Medizin nicht zu trennen. Natürliche Heilweisen waren Grundbestand ärztlicher Erfahrung und Grundgerüst jeder Therapie. Hierauf zog man sich auch zurück, wenn andere Theorien oder therapeutische Konzepte (z.B. aus der sogenannten Heroischen Medizin) versagten. Parallel zur Entwicklung der naturwissenschaftlich begründeten Medizin entstanden sowohl aus dem praktischen Ärztestand als auch aus der Laienmedizin zahlreiche Versuche zur Erhaltung der Naturheilkunde. Ein Ansatz war die Propagierung des Wassers zu Heilzwecken in der Hydrotherapie. Vinzenz Prießnitz bezeichnete um 1848 die Kombination von aktiver und passiver Bewegungstherapie, Luft,- Bäder- und Wasseranwendungen sowie einfacher Mischkost erstmals als Naturheilverfahren. Johann Schroth verband die Wasseranwendungen mit Fasten in der Schrothkur. Durch kompromisslose Arzneifeindlichkeit und Impfgegnerschaft waren später Bewegungen um die Zeitschrift Der Naturarzt oder der Deutsche Bund der Vereine für Gesundheitspflege und arzneilose Heilweisen gekennzeichnet. Die durch den Pfarrer Sebastian Kneipp populär gewordene Form der Hydrotherapie (siehe: Kneipp-Medizin) gab allerdings das Prinzip der Arzneilosigkeit auf. Viele andere medizinische Laien, aber auch Ärzte entwarfen weitere Naturheilsysteme. Der bayerische Militärarzt Lorenz Gleich (1798-1865) prägte den Begriff Naturheilkunde als Sammelbezeichnung für die Naturinstinktlehre („instinktiv richtig geleitetes Verhalten des Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit“), die Naturdiätik („vom Instinkt geleitete naturgemäße Lebensform“) und die Naturheilverfahren. Einige Ärzte wie August Bier setzten sich für eine Überwindung des wachsenden Misstrauens zwischen Naturheilkunde und wissenschaftlicher Medizin ein. Um 1900 waren viele Anhänger der Naturheilkunde in der großstädtischen Arbeiterschaft zu finden, vor allem aber im Bürgertum. Naturheilvereine, Prießnitzbünde und Kneippgesellschaften waren Teil der sozialen Bewegung, die als Lebensreform bekannt wurde. Die Popularität der Naturheilbewegung wurde teilweise vom Faschismus aufgegriffen. Die Verfechter der NS-Medizin beriefen sich häufig auf traditionelle Methoden und Denkweisen, die den Naturheilkundlern als Hintergrund dienten und versuchten u.a. daraus eine Neue Deutsche Heilkunde zu entwickeln. Verbreitung Grundsätzlich ist zwischen der ärztlichen Anwendung, Behandlungen nach dem Heilpraktikergesetz und der Selbstbehandlung zu unterscheiden. Vor allem in der niedergelassenen Ärzteschaft und in der Rehabilitationsmedizin sind naturheilkundliche Verfahren durchaus verbreitet. In Deutschland sind rund 14.000 Ärzte in ärztlichen Fachgesellschaften für Naturheilverfahren organisiert. Zum Vergleich sind es 28.000 bei der Akupunktur, 8000 in der Chirotherapie, 6.000 in der Homöopathie und mehr als 5.000 in sonstigen Verfahren der Alternativmedizin. Naturheilverfahren sind beliebt; 73 Prozent der Bevölkerung (Studie Allensbach 2002) wünschen, damit behandelt zu werden. Die meisten Heilpraktiker arbeiten auch mit Naturheilverfahren.
 
ÖleÖle (von lateinisch oleum; aus griechisch έλαιον, „Olivenöl“) ist eine Sammelbezeichnung für Flüssigkeiten, die sich nicht mit Wasser mischen lassen. Ihre chemischen Zusammensetzung, Herkunft und Verwendung sind hingegen sehr unterschiedlich. Fette Öle Fette Öle sind Fette, also Gemische von Fettsäuretriglyceriden, die bei Raumtemperatur flüssig sind. Der niedrige Schmelzpunkt wird hauptsächlich durch einen hohen Anteil an „ungesättigten“ oder „mehrfach ungesättigten“ Fettsäuren verursacht. * Viele pflanzliche Öle (wie z.B. Sonnenblumenöl, Olivenöl) dienen unter anderem als Nahrungsmittel und werden daher auch als Speiseöle bezeichnet. (Weitere Beispiele siehe Kategorie:Pflanzenöl.) * Tierische Öle (wie z. B. Tran, Lebertran) werden als Nahrungsmittel genutzt und finden wie auch pflanzliche Öle Verwendung in der chemischen Industrie z. B. als Schmieröle (Schmierstoffe) und zur Gewinnung von Seifen. Ätherische Öle Ätherische Öle sind ölige, wasserdampfflüchtige Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenteilen, die abhängig von der Herkunftspflanze einen starken, charakteristischen Geruch haben. Sie bestehen größtenteils aus Terpenen. (Beispiel: Zitronenöl). Mineralöle Mineralöle werden aus Erdölen oder Kohlen gewonnen und sind Kohlenwasserstoffverbindungen. Die meisten Verbindungen in den Stoffgemischen gehören chemisch gesehen zu den Alkanen. Die natürlich vorkommenden Rohöle sind allerdings meist verunreinigt und enthalten z.B. Schwefel. Mineralöle sind Ausgangsstoff für viele Verbindungen der organischen Chemie, beispielsweise zur Herstellung von Kunststoffen. Mineralöle werden vorzugsweise als Energieträger genutzt und in Kraft- und Treibstoff umgeformt (raffiniert). Sie stellen daher einen der wichtigsten Energieträger unserer Zivilisation (zum Beispiel Heizöl, Dieselöl, Schweröl) dar. Weiter werden Mineralöle auch zu Schmierzwecken eingesetzt, das heißt metallische, zueinander bewegte Flächen so auf Abstand zu halten, dass sie nicht in direkten Verschleiß-Kontakt kommen (Schmieröl). Leichtflüchtige, ebenfalls aus Erdöl gewonnene Substanzen, wie Benzin oder Kerosin werden nicht zu den Ölen gezählt. So genannte Synthetische Öle basieren auch auf Erdölraffinaten, besitzen eine spezielle Molekülstruktur, die so beim Rohöl nicht vorkommt. Es werden synthetisch hergestellte Kohlenwasserstoffe zugesetzt. Die Annahme, synthetische Öle würden chemisch hergestellt und enthielten ausschließlich nicht in der Natur vorkommende Substanzen, ist falsch. Silikonöle Silikonöle basieren auf Polymeren und Copolymeren aus Silizium-Sauerstoff-Einheiten und organischen Seitenketten. Sie sind relativ unempfindlich gegenüber Oxidation, Wärme und anderen Einflüssen. Neben der Verwendung als Schmierstoffe in der Industrie finden sie auch in Körperpflegeprodukten oder speziellen industriellen Anwendungen (z.B. der Entschäumung) Verwendung.
 
OperationDie Operation bezeichnet: * in der Medizin einen chirurgischen Eingriff in den Organismus, siehe Operation (Medizin) * in der Psychologie und Erziehungswissenschaft die Teilkomponente einer Handlung
 
OptimismusOptimismus (von lat.: optimum, „das Beste“) ist ursprünglich der Glaube, in der besten aller möglichen Welten zu leben, mit anderen Worten ist Optimismus ursprünglich Welt- und Lebensbejahung. Heute versteht man unter diesem Begriff im Allgemeinen eine schwache Form des Optimismus, nämlich den Glauben an ein gutes Ende. Im Licht dieser positiven Zukunfts-Erwartung sehen Optimisten jeden gegenwärtigen und vergangenen Stand der Dinge, erscheine er noch so unheilvoll. Die dem Optimismus entgegengesetzte Weltanschauung ist der Pessimismus. Die meisten Religionen, besonders die monotheistischen, sind von einer Hoffnung auf Erlösung, oftmals verbunden mit der Idee eines Fortbestehens des Lebens nach dem Tod des materiellen Körpers, und somit von Optimismus beseelt. Eine moderne Spielart stellt der Fortschrittsglaube der Aufklärung dar. Eine profane Form des Optimismus ist an der Börse anzutreffen: die Spekulation auf steigende Kurse. Wer darauf wettet, gehört zu den „Bullen“ oder „Haussiers“, die ihre Gegenspieler in den „Bären“ oder „Baissiers“ haben.
 
PassivPassiv (Leidensform) und Aktiv (Tätigkeitsform) sind die beiden Handlungsrichtungen (Diathesen), die das Verb in der deutschen Sprache (und ebenso in der englischen und in den romanischen Sprachen) einnehmen kann.
 
PendelEin Pendel (v. lat.: pendere = hängen) besteht aus einer Masse am Ende eines Seiles oder eines beweglich aufgehängten Stabes. Lenkt man ein Pendel aus seiner vertikalen Ruhelage aus, schwingt es unter dem Einfluss der Schwerkraft zurück und wird ohne den Einfluss von Dämpfung symmetrisch um den zentralen, tiefsten Punkt des Masseschwerpunktes - die Ruheposition - schwingen. Die Pendelfrequenz (Schwingfrequenz) des Pendels hängt von dessen Länge, nicht jedoch von der Pendelmasse ab. Die regelmäßige Schwingungsperiode eines Pendels wurde bei der Konstruktion der ersten mechanischen Pendeluhren genutzt. Die früheste Darstellung eines Spindelganges mit starrem Pendel kennen wir aus dem Codex Madrid von Leonardo da Vinci, ca. 1500. Erkannt hat die regelmäßige Periode Galileo Galilei im Jahre 1581. Vor der Erfindung des Pendels durch Galilei (1564–1642) wurden die großen Uhren mit dem sogenannten Waagengang gehemmt. Diese Uhren waren aber sehr ungenau, bis zu einer Stunde pro Tag. Mit dem Pendel wurde die Ungenauigkeit der Uhr auf wenige Minuten reduziert. Der Stab von Uhrpendeln ist oben als Gelenk an einem dünnen elastischen Metallband aufgehängt, dessen Federwirkung jedoch kaum die Pendelfrequenz beeinflusst. Die Frequenz hängt - bei kleiner Amplitude - nur von der Länge ab. Daher haben gute Pendeluhren eine Temperaturkompensation in Form von mehreren Stäben aus unterschiedlichen Materialien. Die Hemmung (Anker) einer Pendeluhr muss möglichst derart gestaltet sein, dass die Schwingungsamplitude des Pendels über die Laufzeit der Uhr konstant bleibt oder dessen Auslenkwinkel klein ist.
 
Petroleum G179Ein uraltes Heilungs- und Vorbeugemittel wird wieder populär: Gereinigte Petroleum G179 Ein jahrtausendealtes Naturheilmittel wird wieder populär: PETROLEUM - jawohl, ganz richtig gelesen: Das gereinigte Petroleum G179 ist für vieles gut. Es stand jahrzehntelang sogar im Deutschen Arzneimittelbuch DAB. Dann wurde es durch den Unverstand Deutschen Apothekerkommission als Heilmittel ausgelöscht. Warum? Angeblich wegen nicht erwiesener Wirkung Es kann bei vielen Krankheiten und Beschwerden angewandt werden: von Asthma bis Zehenjucken usw... Petroleum ist ein Erdölbestandteil. Erdöl ist verdichtetes Pflanzengut. Pflanzengut hat Sonnenlicht aufnehmen müssen, ansonsten es gar keine Pflanze hätte werden können...
 
PflichtPflicht (aus pflegen oder sollen) ist zunächst das, was jemand aus moralischen Gründen tun muss, daneben wird als Pflicht aber auch das bezeichnet, was von einer als berechtigt angenommenen Autorität von jemandem gefordert wird. In diesem Sinne ist ein Polizist der Autorität des Gesetzgebers verpflichtet. Quelltext von Wikipedia
 
QuecksilberIm ausgehenden 19. Jahrhundert hielt man Quecksilber für ein geeignetes Medikament gegen Frauenleiden, weswegen es zum Teil in toxischen Mengen verabreicht wurde. Das Wort hat allerdings nichts mit Quacksalber zu tun, auch wenn der Klang dies nahe legt. Quacksalber kommt vielmehr aus dem Niederländischen (kwakzalver, wobei kvakken soviel wie „schwatzen“ oder „prahlen“ bedeutet). Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Quecksilber ein weit verbreitetes Mittel zur Behandlung der Syphilis. Dazu wurde das Quecksilber in der Regel auf die Haut aufgetragen oder gelegentlich sogar inhaliert, wobei es in vielen Fällen zu Vergiftungserscheinungen kam. Syphilis galt als Volksseuche und Anspielungen auf die Symptome der Syphilis sowie der damit einhergehenden Quecksilbervergiftung finden sich in vielen literarischen Werken der damaligen Zeit. Metallisches Quecksilber diente im gleichen Zeitraum zur Behandlung von Darmverschlüssen. Der Patient nahm dazu oral mehrere Kilogramm metallisches Quecksilber auf, um das Hindernis im Darm zu überwinden. Wenn er die Behandlung überlebte, verließ das Metall seinen Körper auf natürlichem Wege ohne weitere Vergiftungserscheinungen.
 
RadionikDie Radionik (engl. 'radionics' ) ist eine Heilmethode der Alternativ- bzw. Komplementärmedizin und wird von ihren Anwendern dem Komplex der Energiemedizin oder auch der Informationsmedizin zugeordnet. Sie wurde von dem Pathologen Albert Abrams (*1863 in San Francisco, †1924) um 1920 in den USA begründet, damals noch unter dem Kürzel ERA (Electronic Reaction of Abrams). Der Begriff „Radionik“ bezieht sich nach dem Buchautor Edward Russell auf die Annahme, dass der menschliche Organismus auf Radiowellen reagiert, die Träger aufmodulierter „Heilinformationen“ sein können. Skeptiker stufen die Ansichten der Radionik-Anhänger weitestgehend als Esoterik, die angeblichen Behandlungserfolge als Quacksalberei oder auch nur als einfachen Schwindel ein. [3] Befürworter der Radionik berufen sich dagegen zum Beispiel auf Hypothesen und Theorien des britischen Biologen Rupert Sheldrake über morphische Felder. Vielfach werden auch Arbeiten von Masaru Emoto zitiert, der behauptet, Wasser „lebe“, sowie von Bernd Kröplin (Professor an der Fakultät für Luft- und Raumfahrt der Universität Stuttgart), der ähnliche Ansichten vertritt und zu diesem Thema bereits Ausstellungen organisiert hat. Die publizierten Ergebnisse dieser Untersuchungen waren jedoch nicht reproduzierbar.
 
ReikiReiki ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entwickelt wurde. Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos) und ki (Lebensenergie). Reiki bezeichnet dabei sowohl die Behandlungsform selbst als auch die Energie, die der erhofften Wirkung zugrundeliegen soll. Angestrebt wird damit Heilung von Krankheiten, aber auch eine verbesserte Vorbeugung und allgemeines Wohlbefinden. Die therapeutische „Energiearbeit“ erfolgt entweder direkt durch ein Auflegen der Hände, mit Hilfe symbolischer „mentaler Arbeit“ oder mit dem Intonieren von Mantren. Die Wirksamkeit der Praktiken im Hinblick auf die Heilung von Krankheiten ist nicht belegt.
 
RingelblumePharmazeutisch werden die getrockneten ganzen, bzw. die zerkleinerten Blütenkörbchen, oder die getrockneten Zungenblüten verwendet. Die pharmazeutische Droge wirkt entzündungshemmend und fördert die Bildung von Granulationsgewebe und damit die Wundheilung. Bei Magen- und Darmgeschwüren und bei Dysmenorrhoe wird sie innerlich angewendet. Äußerliche Anwendung findet sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen. Durch das Fehlen von Sesquiterpenlactonen sind irritative oder allergische Reaktionen im Vergleich zu anderen Vertretern der Korbblütler selten. Ringelblumen werden in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. In der Volksmedizin wir die Ringelblume als Diaphoretikum, Diuretikum, Antispasmodikum, Antihelmintikum, Emmenagogum und gegen Leberleiden eingesetzt.
 
SalbeiTraditionell ist die bakterien-, entzündungshemmende sowie zusammenziehende Wirkung des Salbeis bekannt. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes werden handelsübliche wässrige oder alkoholische Auszüge zum Gurgeln eingesetzt. Salbeitee kann ebenfalls zum Gurgeln benutzt oder getrunken werden. Ihm wird eine schweißhemmende Wirkung zugesprochen. Salbei gehört zu den Pflanzen, die man nicht über längere Zeit in hoher Dosis einnehmen sollte. Beim Stillen sollte man keinen Salbeitee oder sonstige Produkte zu sich nehmen, da sonst der Milchfluss versiegen kann, außer man möchte abstillen.
 
SalbenDie Salbe (lat. Unguentum, abgekürzt: Ungt.) ist eine halbfeste und homogen aussehende Arzneizubereitung, die zur Anwendung auf der Haut (z.B. als Wundsalbe) oder auf den Schleimhäuten bestimmt ist. Sie dient der lokalen Wirkstoffapplikation oder der Pflege und dem Schutz der Haut oder Schleimhäute. Sie besteht aus einer fettigen Grundlage aus natürlichen oder synthetischen Stoffen und kann ein einphasiges (z. B. Vaseline) oder mehrphasiges (Wasser-in-Öl-Emulsion) System sein. Wirkstoffe oder Arzneistoffe können in Lösung oder Dispersion eingearbeitet sein. Die Freisetzung von Arzneistoffen aus Salben lässt sich über die Higuchi-Gleichung berechnen. Salben im weiteren Sinne werden unterschieden in: * Salben in engerem Sinn, einphasig, * Cremes, * Gele und * Pasten siehe auch: Galenik, Salbung, Hautcreme, Hautpflege, Vaseline, Balsam
 
SchamaneDer Begriff Schamane bezeichnet einen Menschen, der im Mittelpunkt des religiösen und kulturellen Phänomens des Schamanismus steht. Er ist somit das Pendant zum Priester. Er wird von den Gläubigen als Medizinmann oder Zauberer angesehen und soll in seinen Trance-Reisen Kontakt mit einer postulierten "Welt der Geister" ermöglichen können. Das Wort Schamane stammt vermutlich aus dem Sanskrit, bzw. aus dem tungusischen šaman (ša=wissen, šaman=der Wissende). Eine weitere Theorie stellt einen Bezug zum mandschurischen samarambi her, das „um sich schlagen oder sich empören” bedeutete.
 
SchmerzSchmerz ist eine komplexe Sinneswahrnehmung, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warn- und Leitsignals aufweist, als chronischer Schmerz diesen aber verloren hat und in diesem Fall heute als eigenständiges Krankheitsbild gesehen und behandelt werden soll.
 
SchuleEine Schule (Ursprungsbedeutung: „freie Zeit“, „Müßiggang, Nichtstun“, „Muße“, später „Studium, Vorlesung“), auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt, ist ein Ort des Lehrens und Lernens. Die klassischen Schulfunktionen (vgl. Helmut Fend, Theorie der Schule, 1980) sind: * Qualifikation - Vorbereitung auf spätere Lebensanforderungen in Beruf, Privatleben und gesellschaftlichen Funktionen * Sozialisation - Vermittlung gesellschaftlich erwünschten Verhaltens * Selektion - Auslese und Zuweisung einer sozialen Position oder Berechtigung * Legitimation - Vermittlung gesellschaftlicher Grundwerte zur Sicherung der Loyalität und Integration (Soziologie) Qualifikation und Sozialisation vermitteln den Heranwachsenden zusätzlich zum elterlichen Beitrag das kulturelle Kapital einer Gesellschaft von den Grundfähigkeiten wie Schreiben und Lesen bis zum erfolgversprechenden Auftreten. Manche Gesellschaftskritiker sprechen von einem zusätzlichen "heimlichen Lehrplan", der all das umfasst, was neben dem offiziellen Lernprogramm angeeignet wird, um Erfolg zu haben, beispielsweise die Bildung von Netzwerken mit den Mitschülern oder Schummelstrategien.
 
SchwedenkräuterAls Schwedenkräuter (auch Schwedenbitter) bezeichnet man die Kombination verschiedener Heilkräuter. Diese werden angeblich nach einem Rezept eines schwedischen Mediziners namens Dr. Claus Samst, der im 17. Jahrhundert lebte, zusammengemischt. Das Rezept soll innerhalb der Familie Samst lange verwendet worden sein. Aber auch der Arzt, Naturforscher und Theologe Paracelsus hat bereits ähnliche Mischungen zubereitet, vor allem zur Förderung der Verdauung, aber auch als Mittel, das Leben zu verlängern. Die österreichische Autorin Maria Treben hat dieses Rezept in ihrem Buch Gesundheit aus der Apotheke Gottes bekannt gemacht und Samst zugeschrieben. Über Samst ist ansonsten nichts weiter bekannt, nicht einmal seine Lebensdaten sind überliefert, so dass immer wieder verbreitete Behauptungen, er sei über 100 Jahre alt geworden, jeder Grundlage entbehren. Andere Quellen schreiben die Kräutermischung dem schwedischen Arzt Urban Hjärne (1641-1724) zu, dessen Daten und Biografie bekannt sind; er war der Leibarzt des schwedischen Königshauses und Anhänger von Paracelsus. Von Hjärne ist jedenfalls das Rezept für eine Mixtur namens Elixir amarum Hjaerneri (ad longam vitam) überliefert, also ein Mittel zur Lebensverlängerung. Diese wurde ab 1796 im Deutschen Reich als Kronessenz verkauft und galt als Wundermittel. Hjärne wurde nachweislich 83 Jahre alt. Anwendung: Den Schwedenkräutern werden außer der Förderung der Verdauung auf Grund der Bitterstoffe verschiedene heilende Wirkungen zugeschrieben. Die Mischung wird auch als Fatburner beworben. Außerdem soll die äußerliche Anwendung unter anderem bei Neurodermitis und Muskel- und Gelenkschmerzen helfen. Darüber hinaus soll durch die Einnahme das Immunsystem gestärkt werden. In einer alten Handschrift werden 40 Indikationen genannt, zum Schluss heißt es: „Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füsse. Kurz sie nehmen überhaupt alle Krankheiten.“
 
SchwingungEine Schwingung (auch Oszillation) bezeichnet den Verlauf einer Zustandsänderung, wenn ein System auf Grund einer Störung aus dem Gleichgewicht gebracht und durch eine rücktreibende Kraft (Rückstellkraft) wieder in Richtung des Ausgangszustandes gezwungen wird. Grundsätzlich basiert das Schwingen eines Systems auf der Energieumwandlung zwischen zwei Energieformen. Eine Zustandsänderung kann periodisch verlaufen; dabei durchläuft das System wiederholt nach einem festen Zeitintervall den Ausgangszustand. Man kann es auch noch allgemeiner formulieren: Eine Schwingung ist eine Funktion, die eine physikalische Zustandsgröße in Abhängigkeit von der Zeit definiert. In diesem Zusammenhang können mechanische, elektrische, thermische oder auch hydraulische Zustandsgrößen betrachtet werden: * Mechanische Zustandsgrößen: Auslenkung (Elongation), Schwinggeschwindigkeit, Schwingbeschleunigung, Drehwinkel, Winkelgeschwindigkeit, Winkelbeschleunigung, Kraft, Moment * Elektrische Zustandsgrößen: Strom, Spannung, Leistung, Ladung, Induktivität, Kapazität, Widerstand * Hydraulische Zustandsgrößen: Volumenstrom (Förderstrom), Druck, Geschwindigkeit, Massendichte, Fallhöhe (Förderhöhe)
 
SeminarEin Seminar ist eine Lehrveranstaltung, die dazu dient, Wissen zu erwerben oder zu vertiefen. Seminare werden meist von einem Seminarleiter bzw. Trainer durchgeführt, der als Lehrperson auftritt. Der Begriff Seminar lässt sich auf den lateinischen Ausdruck seminare (Deutsch: säen) oder seminarium (Baumschule, Pflanzschule) aus dem 17. Jahrhundert ableiten. Diese Art der Lehrveranstaltung wurde zu Beginn des Idealismus im 18./19. Jahrhundert wieder eingeführt. Wie in der mittelalterlichen Universitas wurden dabei die Studenten grundsätzlich als gleichberechtigte Teilnehmer in der wissenschaftlichen Arbeit angesehen. Seminare an Hochschulen zeichnen sich (im Gegensatz zur Vorlesung) durch größere Interaktivität von Leiter und Seminarteilnehmern aus. Meist soll in kleinen übersichtlichen Gruppen gearbeitet werden (etwa fünf bis zwanzig Teilnehmer). Dem Anspruch, in einer kleinen Gruppe intensiv zu arbeiten, stehen in der Realität der deutschen Universitäten aber häufig Teilnehmerzahlen von 40, 60, 80 oder gar 100 Studierenden entgegen. Seminare können zu beliebigen Themen des Fachgebiets angeboten werden und dienen der Vertiefung und Anwendung des in einer Vorlesung erworbenen Wissens. Es ist eine Art der Lehrveranstaltung zur Einführung in das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten mit Übungen, Diskussionen und Vorträgen der Studenten im Unterschied zur Vorlesung. Es werden Proseminare für Anfänger im Grundstudium und Mittel- und Hauptseminare für Studenten im Hauptstudium unterschieden. Oberseminare werden als Spezialseminare über dem Hauptseminar angesiedelt. Gelegentlich wird ein solches Oberseminar für Examenskandidaten auch Privatissimum oder Examenscolloquium genannt. An Universitäten werden Seminare in der Regel von Professoren und anderen Dozenten, nur selten und nur in bestimmten Fächern auch von Studenten höheren Semesters durchgeführt. Ergebnis eines Seminars kann eine Seminararbeit sein. Seminare finden auch im Rahmen der betrieblichen Fortbildung und als Veranstaltungen weiterer Bildungsträger wie den Volkshochschulen im Rahmen der Jugendbildung und der Erwachsenenbildung statt. Die Lehrerausbildung erfolgt in Deutschland postuniversitär in sogenannten Studienseminaren (Lehrerseminare). 1981 wurde der Vorbereitungsdienst für das Lehramt allgemeinbildender Schulen in Baden-Württemberg eingeführt. Nach der wissenschaftlichen Ausbildung an den pädagogischen Hochschulen und Universitäten folgt nun die 18-monatige schulpraktische Ausbildung an den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung. Informationen zu den Seminaren in Baden-Württemberg vermittelt die Portalseite für die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung in Baden-Württemberg. Die Priester- und Diakonen-Ausbildung in der römisch-katholischen Kirchen findet in Priesterseminaren statt.
 
SpitzwegerichDie Pflanze enthält Iridoidglycoside wie Aucubin, Catalpol, Asperulosid, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure. Sie wird gegen Katarrhe der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Die Wirksamkeit der Droge ist hier sowohl durch die einhüllende Wirkung der Schleimstoffe als auch durch die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe sowie durch die antibakterielle Wirkung der Abbauprodukte der Iridoide (Aucubigenin aus Aucubin) zurückzuführen. Ferner kann sie äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der Haut z. B. bei Insektenstichen, Brennnesseln, Neurodermitis verwendet werden.
 
TheorieDie Theorie als Lehrstoff eines Seminares bzw. einer Ausbildung bezeichnete ursprünglich die Betrachtung der Wahrheit durch reines Denken, unabhängig von ihrer Realisierung. Vermutlich deshalb wird der Begriff alltagssprachlich auch unbestimmt als Gegenteil von Praxis benutzt.
 
TherapeutAls Therapeut wird heutzutage ein Anwender eines Heilberufes oder eines Heilverfahrens bezeichnet. Therapeut kommt aus dem altgriechischen und der Ursprung des Begriffes ist eigentlich ein religiöser. Der Begriff hat sich gewandelt und heutzutage wird oft jede Anwendung eines heilenden Verfahrens als Therapie bezeichnet. Der Begriff Therapeut alleine ist nicht geschützt, daher kann sich jeder Therapeut nennen. Insbesondere findet der Begriff in der klinischen Psychologie und in den Heilberufen bzw. Heilhilfsberufen Verwendung. Therapeut als Begriff begegnet uns meist in Wortkompositionen, und einige Berufsbilder in denen die Stammform Therapeut enthalten ist sind anerkannt und geschützt. Deutschland In Deutschland ist die Bezeichnung Therapeut allein oder ergänzt mit bestimmten Begriffen gesetzlich nicht geschützt und daher kein Hinweis auf ein erfolgreich abgeschlossenes Studium oder auch nur fachliche Kompetenz. Im Gegensatz dazu stehen etwa die gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen der Heilberufe Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeut, Musiktherapeut und Kunsttherapeut sowie die Heilhilfsberufe Logopäde, Ergotherapeut und Physiotherapeut, die erst nach bestandener staatlicher Prüfung geführt werden dürfen. Österreich In Österreich sind Therapeuten im Bereich Psychotherapie Absolventen einer mehrjährigen Zusatzausbildung an einem von 22 zugelassenen Instituten (2007). Die Ausbildung umfasst Theorie, Selbsterfahrung, angeleitete Praxis, Supervision, Prüfung.
 
UniversitätEine Universitätist eine Hochschule mit Promotionsrecht, die der Pflege und Entwicklung der Wissenschaft durch Forschung, Lehre und Studium dient, ein möglichst umfassendes Fächerspektrum bietet (Universalität) sowie ihren Studenten wissenschaftsbezogene Berufsqualifikationen vermitteln sollte.
 
VenenVenen (lateinischer Singular vena, in fachsprachlichen Zusammensetzungen auch phlebo- vom griechischen Genitiv Singular φλέβας, phlébas, zu altgriechisch φλεψ, phleps, „Ader“[1] [2]) sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen. Die Venen des Körperkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut, diejenigen des Lungenkreislaufs sauerstoffreiches Blut. Sauerstoffarmes Blut ist dunkler als sauerstoffreiches. Der Blutdruck in Venen ist deutlich niedriger als in Schlagadern (Arterien), sie gehören mit den Kapillaren und den Arteriolen zum Niederdrucksystem des Blutkreislaufs. Das bläuliche Erscheinen der Hautvenen hängt nicht allein mit dem Sauerstoffgehalt des venösen Blutes zusammen. Hautvenen erscheinen vor allem deswegen blau, weil das langwellige rote Licht eine höhere Eindringtiefe in das Gewebe hat als das blaue und somit vom dunklen Blut der Venen absorbiert wird. Das kurzwellige blaue Licht hingegen wird reflektiert; somit erscheinen die Venen in einer Gewebstiefe von 0,5 bis 2 Millimetern blau. Besenreiser sind kleine modifizierte, direkt unter der Hautoberfläche liegende, sichtbare netz- oder fächerförmige Venen. Sie entstehen, wenn die in den tiefer gelegenen Venen liegenden Gefäßklappen den Rückfluss des Blutes verhindern. Dann kann es zu einem Blutstau auch in den kleineren Äderchen kommen, die direkt unter der Haut liegen. Durch den permanent erhöhten Blutdruck in diesen feinen Äderchen verlieren diese im Laufe der Zeit ihre Elastität. Die Venen weiten sich und werden als rote oder bläuliche geschlängelte Linien sichtbar.
 
WaldDer Wald ist ein in Schichten aufgebautes Ökosystem, das dauerhaft mit Gehölzen wie Bäumen bewachsen ist. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) spricht von Wald, wenn die Bäume in winterkalten Gebieten mindestens drei, im gemäßigten Klima mindestens sieben Meter hoch sind. Quelltext von Wikipedia
 
WieseEs handelt sich bei einer Wiese um ein landwirtschaftliches Grünland, das im Gegensatz zur Weide nicht durch das Grasen von Tieren, sondern durch Mähen genutzt und erhalten wird. Bei der regelmäßigen Mahd (Mähen) wird die Verbuschung und anschließende Waldentstehung verhindert. Wiesen sind wie die Weiden ein Lebensraum, der seit einigen Jahrtausenden durch den Menschen geschaffen und erhalten wird. Man spricht daher von einer Halbkulturformation. Quelltext von Wikipedia
 
WirkenWirken bedeutet tätig sein bzw. sich nützlich machen, etwas schaffen, vollbringen, machen herstellen oder produzieren.
 
WissenWissen wird häufig unscharf als wahre, gerechtfertigte Meinung bestimmt. Es gibt aber auch weitere Definitionen. „Wissen“ umfasst eine große Anzahl verschiedenartiger Phänomene, weswegen sich Klassifikationen etabliert haben, die zwischen unterschiedlichen Formen des Wissens differenzieren. Solche Einteilungen können anhand zahlreicher Kriterien vorgenommen werden: So kann Wissen verschiedene Themenbereiche betreffen, es kann mit unterschiedlichen Graden der Gewissheit einhergehen und kann auf verschiedene Weisen erworben, gerechtfertigt, präsentiert oder verfügbar sein.
 
WunderAls Wunder (griech. thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches" und „Außergewöhnliches" (griech. thaumasion). Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung und den Gesetzlichkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht. Ob ein Ereignis oder eine Sache wunderbare Züge trägt, ist der Meinung des Betrachters überlassen. In bestimmten Situationen glauben Augen- und Ohrenzeugen, sie hätten etwas Unfassbares erlebt oder gesehen. Oft werden die Wunderberichte weiter erzählt, um eine ganz bestimmte Sicht der Dinge bei anderen Menschen zu bewirken.
 
WunderheilerBeispiele für solche Methoden sind Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen, Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Fernheilung, Heilenergetik, Schamanismus, Reiki, Prana-Heilung.
 
Xiom RingXIOM - geometrische Formen aus der göttlichen Geometrie erzeugen ein Schwingungsfeld, das den menschlichen Organismus ausgleicht. X = Chi, Prana, kosmische Energie I = Zeit, Ewigkeit O = Raum, Unendlichkeit M = Odem, Leben in der unendlichen Ewigkeit XIOM - diese geometrischen Formen wurden in vier anerkannten Instituten gemessen mit ein und demselben Ergebnis: "Wirkt ausgleichend, gesundheitsfördernd, löst verkrustete alte Gedankenmuster auf"
 
YogaYoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen wie Yama, Niyama, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Kriyas, Meditation und/oder Askese umfasst. Der Begriff Yoga (Sanskrit, m., योग, yoga, von yuga „Joch“, yuj für: „anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren, “) kann sowohl als „Vereinigung“ oder „Integration“ als auch im Sinne von "Anschirren" und "Anspannen" des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration verstanden werden. Welcher Weg zur Verwirklichung dieser Ziele einzuschlagen ist, darin unterscheiden sich die verschiedenen Richtungen erheblich voneinander. Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Westeuropa und Nordamerika denkt man bei dem Begriff Yoga oft nur an körperliche Übungen, die Asanas oder Yogasanas. Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen und Atemübungen (Pranayama), einige Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yoga-Sutra formuliert, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden informieren über Yoga.
 
ZertifikatDas Zertifikat ist eine Beglaubigung, eine Bescheinigung bzw. das Ursprungszeugnis. Quelltext von Wikipedia
 
ZinnkrautDer Acker-Schachtelhalm, auch Zinnkraut, Acker-Zinnkraut, Katzenwedel, Schaftheu, Pfannebutzer oder Scheuerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Klasse der Schachtelhalme (Equisetopsida). Verwendung als Heilkraut in der Pflanzenheilkunde Bereits im Altertum wurde der Acker-Schachtelhalm in der Heilkunde oder neudeutsch Phytotherapie als Lieferant von Kieselsäure geschätzt, Dioskurides lobt seine blutstillende Kraft und Plinius der Ältere behauptet über ihn sogar, dass die blutstillende Kraft so groß sei, dass es genüge, ihn bloß in der Hand zu halten. Als Heilpflanze einige Zeit mehr oder weniger vergessen, wurde er lange vor allem als Reinigungsmittel für Gegenstände aus Zinn verwendet, woraus sich auch einige seiner volkstümlichen Namen ableiten. Sebastian Kneipp machte den Acker-Schachtelhalm als Heilpflanze wieder bekannt, er setzte ihn ein zur Behandlung von Störungen bei der Wundheilung und gegen Rheuma und Gicht. Verwendet wird nicht der auf dem Foto abgebildete fruchtbare Sporentrieb, sondern die erst später erscheinenden unfruchtbaren, sattgrünen und jungen Sommertriebe (das sogenannte Zinnkraut). Von diesen oberirdischen Pflanzenteilen (Droge: Herb. equiseti) sammelt man von Mai bis August die oberen zwei Drittel der Triebe. Luftgetrocknet und teegerecht zerschnitten, erhält man den Schachtelhalm- oder auch Zinnkraut-Tee (in der Apotheke auch Equiseti herba genannt). Einen Tee aus der Pflanze verwendet man vor allem zur Durchspülung bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege und bei Nierengrieß. Er eignet sich auch zur Behandlung von chronischem Husten und zur Ausschwemmung von Ödemen. In Konzentraten wird Ackerschachtelhalm von Sportlern zur Stärkung von Sehnen und Bändern verwendet. Auch in der Arthrose-Medizin finden Konzentrate (Elixier) erfolgreich Anwendung. Heute ist Acker-Schachtelhalm Bestandteil vieler standardisierter Präparate, wie Rheuma-, Husten-, Nieren-, Blasen- und Blutreinigungstees. Nur wer den Ackerschachtelhalm kennt und genau bestimmen kann, sollte die Pflanze selbst sammeln. Es gibt sehr ähnliche Schachtelhalmarten, die giftig sind!
 


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